Fremde werden Freunde ist eine Initiative zur gesellschaftlichen Inklusion. Wir sind Menschen, denen Miteinander wichtig ist.

Seit fast zwei Jahren gestalten wir unter „Fremde werden Freunde“ gemeinsam das #Miteinander in unserer Stadt mit. Mit unserem gemeinsamen zivilgesellschaftlichen Engagement rufen wir Orte der Begegnung ins Leben. Die letzten beiden Jahre sind wir an unzähligen Orten bei vielen Aktivitäten zusammen gekommen und haben Menschen unterschiedlichster Lebenswelten zusammen gebracht. Menschen haben Initiative ergriffen, ihre Ideen und Netzwerke eingebracht, Aktivitäten organisiert, Aufgaben übernommen, „Fremde werden Freunde“ mit ihrem Können, Interessen und ihrer Freude bereichert. Potentiale von Menschen und ihr zivilgesellschaftliches Engagement wurden durch gemeinsames Auftreten und Vernetzen gestärkt und gefördert. Ganz besonders sind die immer mehr werdenden Momente, wenn gesellschaftlich benachteiligte Menschen selbst Verantwortung übernehmen und mit tun. Zu spüren und zu beobachten wie Grenzen zwischen Menschen verschwinden, Entspannung sich breit macht und gemeinsame Potentiale entfaltet werden, ist unbeschreiblich besonders.

Kontakte, Begegnung auf Augenhöhe und zivilgesellschaftliches Engagement sehen wir als wichtige Eckpfeiler gelungener Inklusion, die für ein friedliches #Miteinander wesentlich ist. Es waren so viele Orte, Aktivitäten und Menschen bisher, dass wir zu zählen längst aufgehört haben.

Da ist zB. Hamada. Er organisiert wöchentlich Tischtennis, Monika handarbeitet wöchentlich mit Damen im Cafe am Yppenplatz, Helmut läuft mit seiner Laufgruppe jeden Mittwoch durch den Prater in ihren schicken „Fremde werden Freunde“ Laufshirts, zu denen wir dank Unterstützung kamen. Mit Martin gibt es wöchentliches Schach Spiel an einem dafür ungewöhnlichen Ort, dem Kindergarten. Cornelia bietet speziell Yoga für Frauen. Kerem leiten „Voices of Refugees“, dem „Fremde werden Freunde“ Chor. Sogar beim Flüchtlingsball sind sie aufgetreten. Lisa, Ali und Yusif haben mit refugium.wien ein eigenes Label für Inklusion gegründet. Es wird gewandert, gewerkt, gepicknickt, organisiert, fotografiert, diskutiert. Für manche klingt das nach netten Aktivitäten. Ja, das sind sie. Sehr nette sogar. Doch da ist viel mehr. Da ist Empowerment, gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion, Lernen, Bewegung, psychische Entlastung, Freude und damit Potentialentfaltung. Und da ist vor allem viel #Miteinander.

Für unser #Miteinander haben wir als junge Organisation auf verschiedenen Ebenen Anerkennung und Wertschätzung erhalten. Medial wurde über uns in zahlreichen Medien berichtet. Unser Wissen zum Thema Zivilgesellschaft und Inklusion nachgefragt. Wir sind Preisträger unter anderem vom „Österreicher des Jahres für humanitäres Engagement“ der Tageszeitung Presse und des Guten Preises der Diakonie. Menschen und Institutionen haben einfach so Chairty Events für uns organisiert, damit wir tun können.

#Miteinander haben wir viel bewirkt!

 

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