Forschung

Podcast Salongespräche: Politische Partizipation von MigrantInnen und Geflüchteten

Zahra im Gespräch mit Munira und Kathrin zu unserer ersten Studie.
In Wien dürfen mehr als 30 % der Bevölkerung ab 16 Jahren nicht an Wahlen teilhaben. Diese Entwicklung wirft zunehmend grundlege demokratische Fragen auf. Wie steht es um die demokratische Legitimation der repräsentativen Demokratie in Wien, wenn ein substantieller Teil der Wohnbevölkerung nicht an Wahlen teilnehmen kann?
Was bedeutet dies für die Inklusion und Integration von Menschen ohne österreichischen Pass oder mit Migrations-geschichten?
Der Zugang zu Wahlen ist dabei aber nur ein versperrte Beispiel von einer Vielzahl an bestehenden strukturellen Barrieren. Zu diesen Fragen haben das oiip und Fremde werden Freunde zwei aktuelle, durch den Wissenschaftsfonds der Stadt Wien geförderte Projekte durchgeführt.

Dabei wurden nicht nur die speziellen Hürden zur politischen Beteiligung von Migrant:innen und Geflüchteten untersucht, sondern auch deren tatsächliche, vielfältige politische Teilnahme. Nach der Präsentation der wichtigsten Ergebnisse diskutieren Expertinnen, Betroffene und Aktivistinnen Herausforderungen & Potentiale.

Der Podcast Salongespräche ist zu hören auf:

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Viel Freude beim Hören!

Fremde werden Freunde ist 2015 entstanden. Gemeinsam haben wir seither nahezu 1000 Veranstaltungen als Orte der Begegnung, durch Freiwilligenengagement, organisiert. Wir betreiben einen Salon im Herzen von Wien: Den Freunde Salon für Miteinander und Zivilgesellschaft. Hier findet Begegnung statt.  Aus diesem senden wir auch unseren Podcast.

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Forschungsbericht: Politische Partizipation von Geflüchteten

In Wien dürfen mehr als 30 % der Bevölkerung ab 16 Jahren wegen ihrer Staatsbürgerschaft nicht an Wahlen teilhaben. Im Rahmen unseres Forschungsprojekts „Politische Partizipation von Geflüchteten“ beschäftigten wir uns mit Möglichkeiten, sich aktiv in die Gesellschaft und Politik einzubringen, auch wenn man nicht wählen darf.

Dazu wurden sechs Expert:inneninterviews und 14 leitfadenbasierte Interviews mit in Wien lebende Menschen mit Fluchthintergrund geführt und ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Menschen mit Fluchthintergrund politisch interessiert sind, an Prozessen teilhaben wollen und selbst aktiv sind. So führen sie politischen Gespräche, unterschreiben Petitionen, gehen zu Demonstrationen und engagieren sich ehrenamtlich.

Doch viele Befragte sprachen auch von Herausforderungen und Einschränkungen. Sie haben das Gefühl, wenige Mitgestaltungsmöglichkeiten zu haben und dass die eigene Stimme nichts wert ist. Doch jede Person muss die Möglichkeit haben, gehört zu werden und sich politisch zu beteiligen.

Präsentation der Ergebnisse

Am 9. November präsentieren wir die Ergebnisse und laden zur Diskussion. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier. 

Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden: Studie

Die Studie wurde durch den Wissenschaftsfonds der Stadt Wien gefördert.

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Einladung zur Veranstaltung: Engagiert. Transnational. Ausgegrenzt?

Politische Beteiligung von Migrant:innen und Geflüchteten in Wien

Unsere Studie zur Politischen Partizipation von Geflüchteten ist erschienen. Mit spannenden Ergebnissen. Wir laden euch zur Präsentation und Diskussion am 9. November ein.

In Wien dürfen mehr als 30 % der Bevölkerung ab 16 Jahren nicht an Wahlen teilhaben weil sie nicht die Österreichische Staatsbürgerschaft haben. Was bedeutet dies für die Inklusion und Integration dieser Menschen? Was bedeutet das für die Demokratie? Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen, die sich engagieren wollen und auf welche Arten tun sie das?

Zu diesen Fragen haben Fremde werden Freunde und das Österreichische Institut für Internationale Politik zwei aktuelle, durch den Wissenschaftsfonds der Stadt Wien geförderte Projekte durchgeführt. Dabei wurden nicht nur die speziellen Hürden zur politischen Beteiligung von Migrant:innen und Geflüchteten untersucht, sondern auch deren tatsächliche, vielfältige politische Teilnahme.

Im Rahmen einer Veranstaltung werden die wichtigsten Ergebnisse präsentiert und von Expertinnen, Betroffene und Aktivistinnen diskutiert.

 

Wann und Wo:

9. November 2021 17:00 – 19:00 Uhr

MEZZANIN, Volksgartenstraße 5, 1010 Wien

 

Studienpräsentation:

Dr. Vedran Džihić (oiip – Österreichisches Institut für Internationale Politik),

Mag.a Kathrin Braun (Fremde werden Freunde)

 

Podium:

Munira Mohamud, Zahra Hashimi,

Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger (Universität Wien)

 

Wir bitten um Anmeldung unter: events@fremdewerdenfreunde.at

 

Bitte beachte bei allen Veranstaltungen gilt die 2 G Regel (geimpft – genesen).

 

Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden: Studie

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Horizon 2020 EU-Forschungsprojekt: MIRROR

 

Im Horizon 2020 EU-Forschungsprojekt MIRROR geht es Flucht und Kommunikation. Dabei werden qualitative Interviews mit geflüchteten Menschen aus Österreich, Italien und Bosnien & Herzegowina geführt. Im Projekt arbeiten wir mit 13 anderen Organisationen aus ganz Europa zusammen. Mehr über unsere Rolle als Verein Fremde werden Freunde im Projekt, seht ihr in diesem Video auf Youtube. Außerdem ist der neue Mirror Newsletter erschienen, den könnt ihr auch gerne anschauen.

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Erstes Review-Meeting unsers EU-Forschungsprojekts MIRROR

Am 15. September war es soweit. Das Review für unser EU Horizon 2020 Forschungsprojekt fand statt. Eigentlich sollten wir dafür zur EU Kommission nach Brüssel fliegen, aber ihr wisst ja, wegen Corona ist das nicht möglich. Deshalb fand das Review online statt.

Bei dem virtuellen Treffen wurden erste Ergebnisse und Erfolge präsentiert und weiteres Vorgehen für die nächsten zwei Jahre im gesamten Konsortium diskutiert. Zweck des Meetings war es, dem Projektofficer der Europäischen Kommission sowie Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis, wie zB UNHCR und OXFAM diese Inhalte zu präsentierten und zukünftige Schritte zu besprechen. Unser Fortschritt und die Entwicklung des Projekts wurde sehr positiv beurteilt.

MIRROR  (Migration-Related Risks caused by misconceptions of Opportunities and Requirement) ist ein europäisches Horizon2020 Forschungsprojekt. Dieses hat zum Ziel, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Migrant*innen Europa als Ziel für Migration wahrnehmen und welche Rolle Medien und Kommunikation bei dieser Wahrnehmung spielen.

Das Konsortium besteht aus 14 Partnerorganisationen aus 6 Ländern und setzt sich aus Universitäten, Non-Profit-Organisationen, Forschungsinstituten, Unternehmen und öffentlichen Behörden zusammen.

Wir werden euch hier auf dem Blog über die weitere Entwicklung des Projekts und über unsere Aufgaben und Erkenntnisse am Laufenden halten. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Projektwebsite https://h2020mirror.eu/ 

 

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