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Projekt: Uni-Freunde

 

Das Mentoring Projekt Uni-Freunde ermöglicht asylwerbenden Student:innen verschiedene Workshops und Veranstaltungen. Außerdem hat jeder Mentee einen/eine Mentorin, die für alle Fragen und Probleme offen steht.

Das Projekt ist in zwei Teilen aufgeteilt. Einmal die Workshops, in der die Mentees sich Fähigkeiten, wie Zeitmanagement und das wissenschaftliche Arbeiten, aneignen. Der andere Teil ist zum Vernetzen und zum Spaß haben da. Sowohl die Mentees als auch die Mentor:innen lernen sich durch verschiede Spiele näher kennen und bauen einen engen Kontakt auf.

Anekdoten:

Eine Mentee erzählt, dass sie jeden Tag bis zu 5 Stunden telefoniert. Keiner glaubt ihr, aber es ist die Wahrheit.

Ein Mentor wollte sich mal mit seinem Mentee treffen, um sich die Universitäten in Wien anzuschauen. Der Mentor verschläft und ruft den Mentee an, um sich zu entschuldigen. Stellt sich heraus, dass der Mentee selbst auch verschlafen hat. hahaha

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Social Attitude Interview mit Ina und Kathrin

 

 

Im Interview von Social Attitude erzählen Kathrin Limpel und Ina Pervan Al-Soqauer von ihrer NGO Fremde werden Freunde. Das Ziel von Fremde werden Freunde ist gesellschaftliche Inklusion und Kontaktaustausch von Menschen mit verschiedensten Hintergründen.  Das gelingt ihnen durch unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten. Alles was hinter den Kulissen passiert und die Hintergrundgeschichte von Fremde werden Freunde und ihren Gründer:innen Ina und Kathrin findet ihr hier.

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EU-Projekt: MIRROR

 

Im Projekt MIRROR geht es Flucht und Kommunikation. Dabei werden qualitative Interviews mit geflüchteten Menschen aus Österreich, Italien und Bosnien & Herzegowina geführt. Im Projekt arbeiten wir mit 13 anderen Organisationen aus ganz Europa zusammen. Mehr über unsere Rolle als Verein Fremde werden Freunde im Projekt, seht ihr in diesem Video auf Youtube. Außerdem ist der neue Mirror Newsletter erschienen, den könnt ihr auch gerne anschauen.

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Soziales Engagement

Unter sozialem Engagement versteht man, sich aktiv in die Gesellschaft oder die eigene Community einzubringen. Dies kann sehr vielseitig aussehen und verstanden werden.

Beispiele dafür wären:
– Auf Demonstrationen gehen
– In Flüchtlingsheimen aushelfen
– Kleidung spenden
– Den Fußballverein in der Gemeinde unterstützen
– Pensionist:innen im Altersheim unterhalten

– Selbst eine Aktivität starten, etwa Schachspielen, um Menschen zusammenzubringen

– Sich in Form von Zivilcourage auf der Straße gegen Gewalt einzusetzen
– Und natürlich an Fremde werden Freunde spenden! 😉

Alles fängt mit dem ersten Schritt an. Gemeinsam können wir alles schaffen.

Reflektiere und frage dich, wo du dich am besten einbringen könntest, trage dazu bei unsere Gesellschaft menschlicher und inklusiver zu gestalten!

Hast du eine Idee? Wir unterstützen dich dabei, sie umzusetzen. Melde dich bei uns.

 

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Ramadan-Factsheet

Ramadan ist der Fastenmonat der Muslim:innen. Dieser findet jährlich nach dem arabischen Mondkalender statt – daher startet er jährlich ca. 11 Tage früher. Dieses Jahr ist es der 13. April 2021.

Das Fasten stellt eine der 5 Säulen des Islams dar und wird als religiöse Pflicht verstanden. Während dem Ramadan üben sich Muslim:innen in Enthaltsamkeit. Das heißt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang essen und trinken sie nicht. Außerdem wird auch sexuelle Enthaltsamkeit geübt.

Muslim:innen, deren Alter, physische oder psychische Gesundheit, Schwangerschaft etc. nicht erlauben zu fasten sind davon natürlich ausgenommen. Menstruierenden Personen wird außerdem davon abgeraten zu fasten.

Der Ramadan wird in vielen mehrheitlich muslimischen Kulturen als großes soziales Event gefeiert, wo man mit der Familie und Freund:innen zum gemeinsamen Fastenbrechen zusammenkommt. Daher kann dieser Ramadan, welcher der zweite während dieser Pandemie ist, mental vielen Menschen in Isolation zu schaffen machen.

Seien wir also achtsam und schauen gut aufeinander.

Von: Munira 

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Femizide in Österreich

Was sind Femizide?

Als Femizide werden Morde beschrieben, die aufgrund des Frauseins einer Person verübt werden. In unserer sexistischen Gesellschaft passieren sehr häufig gewaltvolle Übergriffe auf FLINTA*-Personen.

Femizide werden als höchste Form der Gewalt gegenüber Frauen und als Spitze des Eisbergs betrachtet. Femizide werden häufig von Ex-Partnern oder männliche Verwandten verübt.

In Österreich

Dieses Jahr sind bereits 8 Frauen in Österreich ermordet worden. Erst vor kurzem ist Nadine W., eine junge Frau und Trafikantin in Wien von ihrem Exfreund mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, angezündet und in ihrer Trafik eingesperrt worden. Sie wurde dann von Passant:innen befreit und verstarb einen Monat später im Spital.

Was macht man dagegen?

In Österreich und weltweit protestieren regelmäßig und leider aus wiederholten Anlässen Aktivist:innen gegen Femizide. Wichtig ist zu wissen, dass der Widerstand im kleinen beginnt.  Wir müssen laut und aktiv gegen Sexismus aufstehen, ob in der Arbeit oder im Privaten, denn selbst vermeintlich harmlose sexistische Witze unterstützen und befeuern nur patriarchale Denkmuster und Strukturen.

 

Von: Munira 

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We Discuss Ted-Talks – 07.04

Warum das Land verlassen?

Ausbildung, bessere Chancen, neuer Anfang oder auch.. Zwang!

Es gibt viele Gründe, die zu dieser Entscheidung führen. Was ist deiner?

Diese Gründe färben oft unsere Wahrnehmung. Sie können unsere Erfahrungen reicher machen oder sie können negative Emotionen hervorrufen.

Bist du schon mal, oder öfters, ausgewandert?

Überlegst du dir, dein Leben wo anderes weiter zu leben?

Am Mittwoch 07.04. um 19:00 werden wir über dieses Thema sprechen. Wir freuen uns riesig, wenn du am Gespräch teilnimmst!

Hier ist der Zoom Link:

Join Zoom Meeting

https://zoom.us/j/96573482605?pwd=WEtvNlhYQ2RFQ2R2cjV3SUplZGNXUT09

Bis dann!

Meis und Philippe

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20.03: Tag gegen Rassismus-Die Wichtigkeit von Repräsentation

Tag gegen Rassismus

Die Wichtigkeit von Repräsentation

 

In der österreichischen Gesellschaft kommt es sehr oft dazu, dass Debatten über bestimmte Gruppen in der Öffentlichkeit aufkommen, meist geführt von Menschen, die weder ein Teil dieser Gruppen sind noch irgendwie ein Verständnis für ihre Probleme und Bedürfnisse haben.

Das Fehlen von Repräsentation in allen Bereichen und Diskussionen führt dazu, dass wir in der Gesellschaft unsichtbar bleiben. Im schlimmsten Fall könnte das auch unsere Leben negativ beeinflussen. So kommt es dann, dass Gesetze wie zum Beispiel das Kopftuchverbot beschlossen werden, die ganz klar gegen das Recht der Religionsfreiheit verstoßen und kopftuchtragenden Frauen damit das Recht genommen wird, arbeiten und studieren zu gehen. Ich habe schon von Bekannten gehört, dass sie deshalb ihre Träume aufgeben mussten und auch ich ich hatte diese Ängste. Angst davor nicht studieren zu dürfen, Angst davor, nicht meinen Wunschjob ausüben zu dürfen.

Außerdem werden oftmals rassistische Bemerkungen als normal angesehen. Ein aktuelles Beispiel ist die Diskussionsrunde über die Schauspielerin und Herzogin Meghan Markle im ORF. Meghan Markle hatte im Interview mit Oprah erzählt, dass die englischen Königsfamilie über die Hautfarbe und wie dunkel ihr Sohn sein würde diskutierte. Wahrscheinlich stimmt ihr mir zu, dass das klarer Rassismus war. Der eine liebe Herr in dieser Diskussionsrunde meinte allerdings, dass er kein Problem in dieser Diskussion sehe. Wäre ich oder eine andere schwarze Person dort gesessen, wäre das Gespräch ganz anders verlaufen. Aber jetzt? Hat es der ORF ausgestrahlt, den jeder in Österreich kennt. Also, wenn man das schon im ORF sagen kann, dann ist es doch kein Problem, dass ich genauso denke, nicht wahr?

Damit solche Diskussionen nicht nochmal passieren und solche Gesetze nicht nochmal beschlossen werden, ist Repräsentation extrem wichtig. Nur so sieht und akzeptiert man uns als ein Teil der österreichischen Gesellschaft. Außerdem möchte ich, dass die jüngeren Generationen Vorbilder haben, die so ausschauen wie sie, damit sie nicht denken, dass sie keinen Platz in diesem Bereich haben. Es ist Zeit die Vielfalt der österreichischen Gesellschaft sichtbar zu machen!

Von: Munira Mohamud

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Intersektionaler Feminismus

Intersektionaler Feminismus fokussiert sich darauf FLINTA*(Frauen, Lesben, Inter-, Non-binäre, Trans- und Agender) Personen, die verschiedenen Formen von Diskriminierungen zur selben Zeit ausgesetzt sind, eine Stimme zu geben. Auch wird versucht die Zusammenhänge und Auswirkungen verschiedener Ungleichheiten zu verstehen.

Es ist auch wichtig, dass die historischen Hintergründe für heutige Problemen und Diskriminierungen zu berücksichtigen. Die Afro-Amerikanerin Kimberlé Crenshaw erklärt den Begriff als „ein Prisma, um die Art und Weise zu verstehen, wie verschiedene Formen der Ungleichheit oft zusammenwirken und sich gegenseitig verschärfen“

Vier FLINTA* Personen, die alle eine intersektionale Identität haben und aktivistisch auf ihre Identitäten und Problemen aufmerksam machen.

Audre Lorde

Audre Lorde war eine Afro-Amerikanische Autorin, Feministin und Civil-Rights Aktivistin. Sie beschrieb sich selbst als „Schwarz, Lesbisch, Mutter, Kriegerin, Feministin, Dichterin“. Damit hat sie schon damals ihre intersektionale Identität eingebracht, welches bis heute noch im sogenannten „weißen Feminismus“ außer Acht gelassen wird.

Weißer Feminismus fokussiert sich hauptsächlich auf die Probleme von weißen Frauen und ignoriert Intersektionalität und intersektionale Identitäten. Sie hat ihr ganzes Leben dem Aktivismus gewidmet und schrieb über Ungerechtigkeiten wie Rassismus, Sexismus, Homofeindlichkeit und vieles mehr.

Grace Lee Boggs

Grace Lee Boggs war eine amerikanische Autorin, Philosophin und Feministin mit chinesischen Wurzeln. Sie war Aktivistin der Bürgerrechtsbewegungen in Amerika und wird als eine wichtige Figur der Asian American Movement gesehen. Eine Bewegung, die in den 1950er-1960er sich auf die Anstrengungen der asiatischen Community in Amerika fokussierte und Rechte für diese einforderte.

Laverne Cox

Laverne Cox ist eine transsexuelle US-amerikanische Schauspielerin und LGBT-Aktivistin. Sie hat als erste offene transsexuelle Person einen Emmy-Award Nomination für ihre Rolle als Sophia Burset in der berühmten Serie „Orange is the New Black“ bekommen. Sie macht als Person in der Öffentlichkeit auf die Missstände und Probleme von FLINTA* Personen mit einer intersektionalen Identität aufmerksam und kämpft gegen Rassismus, Homo- und Tranfeindlichkeit.

Winona LaDuke

Winona LaDuke ist eine indigene Umweltaktivistin, die mit ihrem „White Earth Land Recovery Project“, welches als Ziel hat, Gebiete zurückzufordern, die dem Anishinabe-Stamm, von dem sie stammt, versprochen wurde. Sie setzt für den Umweltschutz ein und ist ein Teil der Grünen Partei in Amerika.

 

„Wir neigen dazu, über Ungleichheit aufgrund von Rassifizierung zu sprechen, als sei sie getrennt von Ungleichheit aufgrund von Geschlecht, Gesellschaftsschicht, Sexualität oder Einwanderungsgeschichte. Was dabei fehlt ist das Verständnis, dass manche Menschen all diesen Ungleichheiten ausgesetzt sind. Die Erfahrung dieser Menschen ist nicht einfach die Summe ihrer Teile” – Kimberlé Williams Crenshaw.

 

Quellen: https://www.womenofthehall.org/inductee/winona-laduke/

https://professionalwomanmag.com/2017/03/womens-history-month-women-of-color-whose-names-you-should-know/

https://www.unwomen.de/ueber-uns/un-women-kaempft-fuer-gleichstellung/intersektionaler-feminismus.html

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We Discuss TedTalks -17.03

 

We have a beautiful, brilliant brain that can do a lot of things. But it is also acts like a little kid when it has the chance

There is the hormone called “Dopamine” and it is my favourite. For one reason: It is responsible for happiness and excitement. I don’t know about you but I like to be happy and excited.

This joyful hormone gets produced when we accomplish great goals, go out with the person we love and finish a hard task. In short words it gets produced when you do hard, valuable things.

BUT, just like every good horror story it might start with a laughing face but beware, it ends badly – This hormone gets produced when we also get likes on insta, comments on Facebook, texts on WhatsApp, smoke and drink. It is a very addictive hormone.

What do you think our minds would choose to do so it can feel happy? Work or Insta? Study or WhatsApp? I think both of us know the answer.

Companies like Insta and Facebook are designing every inch of the platform to get dopamine to be released, why? So we can come back, as we always do;)

Now the question is, Is this going to limit our accomplishments?

Are we kinda “imprisoned”?

Are we making a big deal out of it?

On Wednesday, 17.03 at 19:00 we will be discussing the video “This Is Why You Don’t Succeed – Simon Sinek on The Millennial Generation” on zoom. You can find it on YouTube!

Here is the zoom link: https://zoom.us/j/92461203930…

join in the live conversation on Wednesday!

Yours,

Meis & Philippe

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