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Miteinander bei TEDxVienna

Schnupperpraktikum in der TEDxVienna Redaktion

Du möchtest Erfahrungen in der Onlineredaktion von TEDxVienna sammeln und Teil der internationalen TEDx Community werden? Du schreibst gerne und verfügst über sehr gute Englschkenntnisse?

Dann bewirb dich jetzt!

TEDxVienna

TEDx ist ein weltweit aktives, multidisziplinaeres Netzwerk an Freiwilligen und insbesondere durch die jählich stattfindenden TED Konferenzen bekannt. In Zukunft soll im Blog von TEDx Vienna in regelmäßigen Abständen über unser Freundenetzwerk und unsere Aktivitäten berichtet werden. Dafür suchen wir eine Person mit Fluchthintergrund mit sehr guten Englischkenntnissen und Freude am Schreiben, um  diese Aufgabe zu übernehmen.

Werde mit Fremde werden Freunde Teil der TEDx Redaktion in Wien!

 

Was Dich erwartet:

  • Freies, kreatives Arbeiten mit dem Team von TEDxVienna
  • Monatliche Redaktionssitzungen
  • Open Work Spaces zur gemeinsamen Weiterbildung
  • Einblick in Onlineredaktionsalltag
  • Erlernen von verschiedenen Schreibtechniken
  • Recherche
  • Verbesserung der Englischkenntnisse durch laufede Unterstützung durch Nativespeaker
  • Umgang mit WordPress
  • Einschulung in Podcast Produktion
  • Networking als Teil von Fremde werden Freunde und Teil von TEDxVienna

 

Wenn Du Interesse daran hast, Teil der TEDxVienna Community zu werden und laufend über mehr Miteinander in Wien zu berichten, bewirb dich jetzt!

  • Mit einer kurzen Textprobe (ca.200 Wörter auf Englisch)
  • Deinem Lebenslauf
  • Gegebenenfalls bereits veröffentlichten Texten

Sende deine Unterlagen bis 3.2.  an: hallo@fremdewerdenfreunde.at

 

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Werden bei „Fremde werden Freunde“ aus Fremden tatsächlich Freunde?

„Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe“

So nennt sich eine aktuelle Lehrveranstaltungen der Uni Wien, die sich mit den derzeitingen Entwicklungen in Österreich auseinandersetzt und Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe erforscht. Drei motivierte Studierende haben uns im Freunde Salon besucht, da Fremde werden Freunde zum Objekt ihrer Forschung wurde. Im #miteinander Blog geben sie Einblick in ihre Forschungsergebnisse, damit ihre Erkenntnisse Einzug in die Praxis finden.

Ein Beitrag für die Lehrveranstaltung „Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe“ am Institut für Soziologie an der Uni Wien:

Werden bei „Fremde werden Freunde“ aus Fremden tatsächlich Freunde?

Unser vierköpfiges Team hatte im Rahmen der
Lehrveranstaltung „Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe“ die Möglichkeit, anhand einer
Feldbeobachtung in einem der „Fremde werden Freunde“- Cafés, sowie eines Interviews mit dem
Mitglied Lisa Pölzl, das Netzwerk „Fremde werden Freunde“ kennenzulernen und
sozialwissenschaftlich zu beleuchten.

Die Erhebungen und erste Schlussfolgerungen

Die Beobachtung im Fremde werden Freunde – Café, das an diesem Tag eine Besichtigung des neuen
„Fremde werden Freunde“-Gemeinschaftsbeetes beinhaltete, gab uns einen ersten Einblick in
den Ablauf und die Gruppendynamik der Organisation. Vor dem Hintergrund unserer
Arbeitshypothese, die meisten Freiwilligenorganisationen und Freiwilligenarbeit seien hierarchisch und systematisch
organisiert, wurde deutlich, dass es sich hierbei um keine typische Freiwilligenorganisation zur
Flüchtlingshilfe handelt. Dem Treffen schien eine offene Organisation zugrunde zu liegen und es war
keine hierarchische Struktur ersichtlich. Aus dieser Beobachtung und der Tatsache, dass das Treffen
fotografisch dokumentiert wurde, leiteten wir einige Aspekte ab, die in weiterer Folge im Interview
thematisiert werden sollten: Die von uns hoch eingeschätzte Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit und
Internetpräsenz, die nicht vorhandene Trennung beziehungsweise das Verschwimmen von
Veranstaltenden und Teilnehmenden in ihrer gesellschaftlichen und organisationsinternen Rolle, sowie
das vielfältige Veranstaltungsangebot und die selbstläufige Organisation der Events.

Interview

Wir begannen das Interview mit einer erzählgenerierenden Einstiegsfrage und beendeten es mit dem
Kontaktaustausch unserer Instagram-Accounts und einem gemeinsamen Selfie. In der
dazwischenliegenden Zeit erfuhren wir von der Entstehungsgeschichte und demnach von den Anfängen der
Organisation im Jahr 2015. Ebenso wurde von der Herausbildung von Freizeit-, Kultur- und Bildungsaktivitäten,
die von den unterschiedlichsten Menschen initiiert und geleitet, je nach Nachfrage fortgeführt, und in
der entsprechenden Facebook-Gruppe ausgeschrieben werden, berichtet.

Außerdem kam das Thema der
emotionalen Involviertheit und Freundschaft durch Freiwilligenarbeit in der Organisation auf, deshalb haben wir unsere anfänglich
gestellte Frage überdacht. Nämlich, ob aus Fremden bei „Fremde werden Freunde“ denn tatsächlich Freunde würden. Wir kamen zu dem Schluss, dass wohl grundsätzlich nicht der Anspruch auf eine lebenslange Freundschaft
erhoben wird, sondern es um ein Kontakteknüpfen geht, das als Sprungbrett für den Aufbau eines
Netzwerkes in Wien dient. Tatsächliche tiefe und langfristige Freundschaften entstehen hier scheinbar,
sind aber nicht in erster Linie intendiert.

Fazit

Die Organisation funktioniert möglicherweise gerade deshalb, weil hier
nicht die Expertise und Profession vordergründig ist, sondern es um Menschen geht, die auf
Augenhöhe ihre Freizeit miteinander verbringen. In diesem Zusammenhang kann das so entstehende
Netzwerk, das seinerseits aus Menschen mit verschiedenen Professionen besteht, die eigentliche
Unterstützung gewährleisten. Die Analyse der Beobachtung und des Interviews lässt darauf schließen,
dass Fremde werden Freunde erst durch die Freiwilligkeit der Teilnehmenden, der Engagierten und
des Organisationsteams zu einem wechselseitigen Netzwerk des Austauschs und der Inklusion wird.

Danke Gül, Stella & Kübra für euren Beitrag und eure spannende Forschung!

 

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Es geht nur Miteinander❤️

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Einladung: Wir feiern miteinander!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Fremde werden Freunde wird drei Jahre alt!


In den letzten drei Jahren haben wir miteinander mehr als 650 Orte der Begegnung geschaffen und so eine Menge Menschen in Kontakt gebracht. Wir können oft selbst nicht glauben, was wir da gemeinsam auf die Beine gestellt und in unserer schönen Stadt etabliert haben. All das ist einem ungebrochenem Freiwilligenengagement von Menschen zu verdanken. Menschen die ganz selbstverständlich tun.Mittlerweile mischen wir auf unterschiedlichen Ebenen mit und fördnern zivilgesellschaftliches Engagement und Inklusion. Aus einer spontanen Initiative wird eine immer professionellere Organisation. Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen ist das auch dringend nötig. Die Arbeit für mehr Miteinander und Zusammenhalt geht uns nicht aus. Mit deiner Unterstützung können wir miteinander noch viel mehr bewirken. Bist du dabei? Jedenfalls, herzliches Danke an alle, die so großartig unterstützen!

Am 16. November feiern wir all das, und zwar richtig!

Und besonders wichtig ist, dass Du kommst!
Weil Du für mehr Miteinander wichtig bist.

Beste Musik, feine Drinks und großartige Gesellschaft erwarten dich im Freunde Salon!

Programm:

18:00 Uhr Beginn

19:00 Uhr Live Konzert von unseren lieben Freunden Ajde Yallah

Ab 20:00 Uhr legt der grossartige DJ Yusuf mit Freunden auf

Es darf getanzt werden! Gute Drinks gibt es wie immer gegen Spende für noch mehr Miteinander❤

Wir freuen uns auf Dich!

Gefeiert wird:

am Freitag, 16. November 2018 
ab 18.00 Uhr
im Freunde Salon für Miteinander & Zivilgesellschaft
Garnisongasse 11, 1090 Wien

wir freuen uns über deine Anmeldung auf hallo@fremdewerdenfreunde.at und nimm Freunde mit!

Es geht nur Miteinander.

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Unten auf dieser Seite findest du das Formular.
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Fremde werden FreundeEinladung: Wir feiern miteinander!
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PATINNEN FÜR ALLE – Kompetenztag am 21.10

Sie interessieren sich für eine Patenschaft?

„PatInnen für Alle“ lädt zum unverbindlichen Kompetenztag, damit Interessierte Einblick in Patenschaften bekommen. Dafür sprechen wir Personen an, die sich für eine Patenschaft mit einem Jugendlichen, der als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich gekommen ist, interessieren. Kompetenztage finden in regelmäßgen Abstanden in Kooperation mit Fremde werden Freunde im Freunde Salon statt(Letzter Kompetenztag)

Auf Grund der derzeitigen Situation sehnen sich Jugendliche (14 bis 17 Jahre alt) jemandem, dem sie wichtig sind. Weil Jugendliche Stabilität brauchen. Deshalb werden Menschen gesucht, die mit ihnen lernen, spielen, Ausflüge machen, beziehungsweise einfach ein offenes Ohr für ihre Sorgen haben.
Kurzum, jemand, der für sie da ist. Dennoch entstehen für Sie als Pate oder Patin weder rechtliche
noch finanzielle Verpflichtungen!

Kompetenztag:

9:00 – 11:00 Uhr „Das Beziehungsangebot Patenschaft“
Vortrag von Mag. Erika Kudweis, Obfrau „PatInnen für alle“

11:15 – 13:00 Uhr „Grundlagen des Asylrechts, Auswirkungen auf Jugendliche“
Vortrag von Herbert Langthaler, Asylkoord. Österreich, www.asyl.at

13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 – 16:00 Uhr „Flucht und Trauma“
Vortrag von Dr. Barbara Preitler, Betreuungszentrum für Folterund
Kriegsüberlebende. www.hemayat.at

16:15 – 18:00 Uhr „Chancen & Grenzen einer Patenschaft, Integration & Wertevermittlung“
Workshop mit Mag. Erika Kudweis, Obfrau und Patin.

PatIn werden

Aufgrund der schwierigen Situtation freuen uns sehr über die Unterstützung des großartigen Liedermachers Konstantin Wecker und dürfen ihn wie folgt zitieren:

„Wenn Sie Pate oder Patin eines Kindes oder Jugendlichen werden, bauen Sie gegenseitiges Vertrauen auf und geben dem Patenkind Halt und Geborgenheit. Ganz speziell junge Flüchtlinge, die alleine zu uns kamen, bekommen damit eine wertvolle Chance und Perspektive. Unsere Kinder und Patenkinder machen uns Mut an einen gemeinsamen Traum zu glauben und uns dafür einzusetzen.“

Dieser Ausbildungstag ist anrechenbar auf das Kontingent der jährlich 15 verpflichtenden Fortbildungsstunden für Lehrkräfte und die Teilnahme ist kostenlos. Lediglich die eigene Konsumationen sind selbst zu bezahlen.

PatInnen für Alle

Aufgrund der Landesweiten Nachfrage, ist der Verein „PatInnen für Alle“  in folgenden Gemeinden aktiv: Baden, Biedermannsdorf, Gablitz, Gänserndorf, Hirtenberg, Korneuburg und Wien.

Wenn Sie auf diese sinnvolle Art helfen wollen, dann sind Sie herzlich zum unverbindlichen Informations- und Ausbildungstag eingeladen:
Und zwar am:

Sonntag, 21. Oktober 2018
Von 9:00 bis 18:00 Uhr
Freunde-Salon
1090 Wien, Garnisongasse 11

Also werden Sie Pate oder Patin! BeiInteresse bitten wir um verlässliche Anmeldung bei der Obfrau des Vereins „PatInnen für Alle“ Erika Kudweis per Email an: kudweis@patinnenfueralle.at

www.patinnenfueralle.at 

 

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Weil es nur Miteinander geht❤️

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Fremde werden FreundePATINNEN FÜR ALLE – Kompetenztag am 21.10
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Get Active Social Business Award – Finale

Get Active 2018 als große Chance

Fremde werden Freunde ist mit Soziale Teamevents im Finale des Get Active Social Business Award von Coca Cola! Mit Soziale Teamevents haben wir ein wirtschaftlich nachhaltiges Projekt mit sozialem Mehrwert geschaffen. Ein Projekt mit Herz, weil wir dafür brennen Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Dadurch wird unsere Gesellschaft gestärkt. Für starke Teams und eine starke Gesellschaft.

Get Active Social Business Award

Der Get Aktive ist der höchst dotierte Social Business Award in Österreich und jedes Jahr gewinnt ein ausgezeichnetes Projekt die großzügige Anschubfinanzierung von Coca Cola Österreich. Insbesondere ermöglicht der Get Active Social Business Award jungen SozialunternehmerInnen den Start ins Unternehmertum. Und Fremde werden Freunde ist 2018 ein Teil dieser großartigen Get Aktive – Story.

Wer steht hinter dem Get Active?

Der Get Active Social Business Award wurde von Coca Cola Österreich ins Leben gerufen. Seit dem wird er gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Non Profit Organisationen der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Standard als Medianpartner (zum Artikel) umgesetzt. Der Wert des Preises orientiert sich am Geburtstag von Coca Cola Österreich. Deshalb liegt er heuer bei rund 89.000 Euro, wovon ein Teil in Prozessbegleitung fließt. Das Kompetenzzentrum für Non Profit Organisationen trifft die Vorauswahl fürs Finale und begleitet die besten Projekte bei der Erstellung des Businessplans. Ins Finale kommen die Projekte, die den größten sozialen Impact, mit einem wirtschaftlich nachhaltigem Geschäftsmodell versprechen. Heuer gibt es 10 Projekte, die es ins Finale geschafft haben und Soziale Teamevents ist eines davon.

Vorbereitungen fürs große Finale

Neben der Chance auf die entscheidende Anschubfinanzierung, ist Vernetzung und Unterstützung zur Erstellung des Business Plans ein integraler Bestandteil der Vorbereitung auf das große Finale.

Am ersten Septemberwochenende bekamen alle FinalistInnen die Möglichkeit, an einem drei tägigen Workshop teilzunehmen. Das Get Active Team lud ins Allegria Termen Resort in Stegersbach, damit gemeinsam an den Projekten gearbeitet werden konnte. Der wertvolle Austausch an diesem Wochenende hat unser Projekt enorm bereichert. Und die vielen unterschiedlichen ExpertInnen aus Wirtschaft und Forschung haben uns wichtigen Input geliefert. Vieles ist direkt in die Ausarbeitung des Businessplanes für Soziale Teamevents mit eingeflossen.

 

Businessplan für Soziale Teamevents

Der Businessplan ist das Herzstück von Soziale Teamevents, deshalb wurde sehr viel Arbeit investiert. Ende September wurde eingereicht. Die ausgewählte ExpertInnen – Jury hat jetzt Zeit, damit sie sich ein umfassendes Bild zu allen Projekten zu machen kann. Und am 9. November fällt dann die große Entscheidung. An diesem Tag können sich alle Projekte noch einmal präsentieren, damit die Jury im Anschluss dann eine Entscheidung trifft. Nur ein Team kann sein Herzensprojekt gemeinsam mit Get Active umsetzen und nachhaltig finanzieren.

Drückt uns die Daumen! Es geht nur Miteinander.

 

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Danke, für dein Interesse an mehr Miteinander!

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Salonabend mit Caspar Einem

Begegnung auf Augenhöhe im Freunde Salon

Der Freunde Salon in der Garnisongasse ist ein ganz besonderer Ort der Begegnung. Hier wird  besonderes Augenmerk darauf gelegt, Kontakt und Austausch auf Augenhöhe unter verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zu fördern. Dazu werden von motivierten und engagierten Personen, verschiedenste Veranstaltungen organisiert. Oft wird gefeiert, gesungen oder Wissen vermittelt. Am 23.6. Wurde diskutiert. In regelmäßigen Abständen lädt Fremde werden Freunde zu spannenden Salon Gesprächen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ein.

 

ExpertInnenrunde zum Thema Integration

An diesem Donnerstag befassten wir uns mit der Frage „Wie kann Integration gelingen?“ und konnten eine wahre ExpertInnenrunde bei uns im Salon begrüssen! Der ehemalige Innenminister und Integrationspolitikexperte Caspar Einem besuchte uns an diesem Abend. Er gab Eingangs Einblick in Österreichs Erfahrung mit Zuwanderung und Integrationspolitik.

Caspar Einem: „Integration“ durch „Miteinander“ ersetzen

Doch wir hatten noch mehr IntegrationsexpertInnen zu Gast. Da sich in unserer Fremde werden Freunde Community auch viele Menschen mit Migrationshintergrund befinden, konnte das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Bald wurde es auf die Frage zugespitzt, was jeder und jede Einzelne von uns tun kann, um unter den bestehenden Rahmenbedingungen einen konstruktiven Beitrag für ein gutes Zusammenleben leisten zu können. Für viele von uns, die wir bei Fremde werden Freunde engagiert sind, hat sich in den letzten 2,5 Jahren immer mehr herausgestellt, dass genau das, was an diesem Abend im Salon statt gefunden hat, ein wesentlicher Beitrag für mehr Miteinander ist. Gesellschaftliche Teilhabe und Austausch auf Augenhöhe. Caspar Einem meinte sogar, dass das Wort Integration  durch Miteinander ersetzt werden sollte.

Orte der Begengung fördern gesellschaftlichen Zusmmenhalt

Das ist das Besondere am Freunde Salon, dass Dinge sehr schnell unmittelbar und greifbar werden. Weil hier „Integration“, oder „Miteinander“ oder wie man es auch immer nennen mag, was Menschen die sich in vielerlei Hinsicht unterscheiden, auf Augenhöhe zusammenbringt, passiert. Herkunft, Religion, Einkommen oder Bildungsniveau rücken in diesem intimen, salonigen Rahmen schnell in den Hintergrund, sowie auch an diesem Abend. Es diskutierten Geflüchtete mit einem ehemaligen Innenminister, Politikverdrossene mit Caspar Einem Fans und Fremde mit Freunden. Der Abend  hatte wieder einmal eine ganz besondere Qualität.

Jedes Engagement ist wertvoll

Und auch auf die Frage, was man selbst tun kann, damit Miteinander passiert, konnte auch an diesem Abend wieder ganz einfach geantwortet werden: sich unserem engagierten Netzwerk anzuschliessen. Ohne das Engagement von Julia Raptis, die durch den Abend führte und diesen organisierte, wäre dieser Ort der Begegnung nicht entstanden. Ohne die Menschen die teilgenommen haben, wäre der Salon leer geblieben. Und ohne SpenderInnen hätten wir keinen Salon. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht genau so, von Mensch zu Mensch. Durch Teilhabe und Engagement vieler Einzelner.

Und weil das an diesem Abend wieder so deutlich wurde, hat sich Herr Einem gleich eine unserer selbstbedruckten Taschen mit nach Hause genommen, auf der auf vielen Spachen stand:

Es geht nur Miteinander!

Möchtest auch du mehr Miteinander unterstützen? Das geht ganz einfach mit einer Spende. Damit ermöglichst du Engagement und gesellschaftliche Teilhabe von benachteiligten Menschen.

Unser Vereinskonto:

Fremde werden Freunde

Erste Bank

IBAN: AT47 2011 1827 8895 6700

BIC: GIBAATWW

DANKE!

 

PS: Für regelmäßige SpenderInnen haben wir ein Geschenk aus unserer Freunde Kollektion (T-Shirt, Tasche, Glas…). Melde dich bei Interesse bei uns: hallo@fremdewerdenfreunde.at

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Fremde werden FreundeSalonabend mit Caspar Einem
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Menschen Würde Österreich Vernetzungstreffen

 Österreichweites Vernetzungstreffen

Die von Christian Konrad und Ferry Maier initiierte Initiative lud am 16.6. zu einem grossen Vernetzungstreffen der österreichischen Zivilgesellschaft in die VHS Rudolfsheim Fünfhaus und Fremde werden Freunde konnte zu diesem Anlass seine Arbeit einer interessierten Öffentlichkeit als Best-Praktice-Beispiel präsentieren.

Österreichische Zivilgesellschaft

Initiativen aus ganz Österreich waren vertreten, und auch viele engagierte Privatspersonen reisten aus den Bundesländern an. Der Andrang war groß und spiegelte wohl das dringende Bedürfnis vieler wieder, sich in einer überparteilichen, breiten Allianz miteinander auszutauschen und zu organisieren.

„Integration gemeinsam gestalten“

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vernetzung und der Austausch, sowie das gemeinsame Erarbeiten von Handlungsstrategien. Viele Engagierte im Flüchtlingsbereich sehen sich mit belasteten Situationen konfrontiert und fühlen sich mit den Problemen alleine gelassen. Gerade hierfür ist Austausch und Vernetzung wichtig, um #miteinander nach konstruktiven Wegen zu suchen und diese wertvollen Erfahrungen der österreichischen Zivilgesellschaft sichtbar zu machen. Diese Zivilgesellschaft, mit all Ihren Potentialen, Erfahrungen und Kompetenzen stellt gerade in der momentanen Situation eine aus dem politischen Leben nicht wegzudenken Kraft dar, die sich durch Vernetzung und die gemeinsame Formulierung von Bedürfnissen Gehör verschafft. Dafür bietet die von Christian Konrad und Ferry Maier ins Leben gerufene Initiative Menschen Würde Österreich einen wertvollen Rahmen und an diesem Samstag folgten über 200 Personen der Einladung in die VHS. Unter dem Motto „Integration gemeinsam gestalten“ wurde besonderer Wert darauf gelegt, Raum für Austausch von unterschiedlichen Akteuren und verschiedenen Ebenen zu schaffen.

Grußbotschaft von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bewegende Rede von Kilian Kleinschmidt und Doraja Eberle

Mit einer ermutigenden Grußbotschaft von Bundeskanzlers Alexander van der Bellen begann das Treffen. Kilian Kleinschmidt hielt eine bewegende Rede, die zu Hoffnung, Vernunft und Zusammenhalt in der Gesellschaft aufrief. Doraja Eberle Rede stand unter dem Motto „Unser Tun ist Ermutigung“, worin sie über ihre jahrelange Erfahrung mit Geflüchtenprojekten und gelebte Pragmatik beim Krisenmanagement 2015 berichtete.

Besuch von Michael Ludwig

Auch der neue Wiener Bürgermeister Michael Ludwig stattete der Veranstaltung einen Besuch ab und beteiligte sich am Austausch zum Thema Integration.

Fremde werden Freunde als Best-Practice-Beispiel

Fremde werden Freunde würde als Best-Practice-Beispiel vorgestellt und konnte seine Arbeit dem interessierten und breiten Publikum präsentieren. Ina und Lisa berichteten von den Erfahrungen der letzten zweieinhalb Jahre und dem, was Fremde werden Freunde ausmacht. Unser ständig weiter wachsendes Netzwerk ist ein repräsentatives Beispiel für gelebte Integration und funktionierendes Miteinander.

Vernetzung und Austausch als Basis für konstruktive Zusammenarbeit

Zwischen den Beiträgen gab es immer wieder Raum für Vernetzung und gemeinsames Erarbeiten von Handlungsstrategien für gelebte Integration, unter den derzeit vorherrschenden Rahmenbedingungen. Hierzu konnten sich Teilnehmerinnen, je nach Interessenschwerpunkt und Expertise einer Gruppe anschließen, um im jeweiligen Themenfeld mitgestalten zu können. Die spezifischen Themenfelder waren: Arbeit, Wohnen, Zusammenleben in den Gemeinden, Recht und Bildung. Die erarbeiteten Ergebnisse der Kleingruppen wurden im großen Forum allen anderen Teilnehmerinnen präsentiert und anschließend dem Volksanwalt Dr. Günther Kräuter vorgelegt. Am Ende wurde eine richtungsgebende Abschlusserklärung des Treffens formuliert.

Abschlusserklärung

Die erarbeiteten Ergebnisse wurden zu einer Abschlusserklärung zusammengefasst, die von Ferry Maier am Ende der gelungenen Veranstaltung verlesen wurde, hier im Wortlaut:

Integration ist selbstverständlich und notwendig.

Integration braucht einen ruhigen und sachlichen Diskurs sowie offensive und nachhaltige Maßnahmen, denn Zuwanderung ist der Normalzustand für Österreich. Integration geht über den Einsatz für geflüchtete Menschen hinaus. Österreich lebt seit Jahren in der Wirtschaft, in der Kultur und im Sport von der Vielfalt durch Zuwanderung. Integration ist daher selbstverständlich, notwendig und ein langfristiges Thema.

Wir engagieren uns oft schon seit dem starken Anwachsen der Flüchtlingsbewegung im Frühjahr 2015 besonders aktiv in der Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten. Die Erfahrungen, die wir dabei machen, sind prägend.

Wir sind davon überzeugt, dass wird dann der humanitären Tradition unseres Landes entsprechen, wenn wir mit Menschen, die als Geflüchtete zu uns kommen ordentlich umgehen.

Das schließt ein, dass bereits während des Wartens auf die Entscheidung im Asylverfahren Perspektiven für Geflüchtete geschaffen werden müssen.

Für jene, denen Asyl gewährt wurde und die in Österreich ein neues Kapitel ihres Lebens in Frieden und Freiheit schreiben wollen, sind uns Rahmenbedingungen wichtig, die es ihnen ermöglichen rasch auf eigenen Beinen zu stehen und ihr Leben zu gestalten. Dazu brauchen sie Unterstützung in der Absicherung von Wohnraum, Bildung und Arbeit.

 

Weitere Informationen zur Initiative Menschen Würde Österreich, sowie Live-Mitschnitte der auf der Veranstaltung gehaltenen Reden findet man unter: www.mwoe.at

Als Fotograf im Einsatz war Abdullah Mohammed.

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Freunde sind goood

Du hast es in der Hand!

Um noch mehr miteinander zu erreichen, haben wir uns mit goood mobile zusammen getan. goood mobile ist ein deutsch-österreichisches Social Business mit langjähriger Mobilfunk- und Non-Profit-Erfahrung, dem soziales Engagement und unsere Gesellschaft am Herzen liegen. Claudia Winkler ist Mitgründerin von goood und Fremde werden Freunde.

Der Großteil von uns nutzt Smartphones. Surf im Netzt und telefoniert mit Freunden und Bekannten. Oft plagt einen das schlechte Gewissen, weil man das ein oder andere Mal doch zu lange daran ist. Jetzt gibt es zumindest die Möglichkeit, dabei etwas Gutes zu tun und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Du kannst uns mit deinem Mobilfunkvertrag monatlich unterstützen. goood mobile macht das möglich.

 

Und so geht es:

Und so geht das: Du wählst einen günstigen goood mobile Tarif und unterstützt Fremde werden Freunde mit 10% deines monatlichen Paketpreises. Dir entstehen keine zusätzlichen Kosten. goood mobile gibt die 10% deiner Gebür an uns ab. Alle Einnahmen die wir so lukrieren, fließen direkt in die Arbeitsmarktintegration von benachteiligten Menschen. Ihr telefoniert und surft im CO2 neutralem Netz von A1, dem Marktführer in Österreich und habt damit das beste Netzt. Es gibt keine Aktivierungsgebühr und keine jährliche Servicepauschale. All das spart ihr euch. goood gibt uns eine zusätzliche Spende von 10 Euro pro Neukundin an uns.

Innovatives Fundraising

Wie ihr wisst, ist unser Tun und Engagement auf Spenden angewiesen. Wir wollen in diesem Bereich einen neuen Weg gehen und keine klassischen Spendenbriefe nutzen. Das passt nicht zu unserer Organisation und erfordert enorme Ressourcen. Mit goood mobile haben wir einen neue, innovative Möglichkeit des Fundraisings für einen guten Zweck gefunden. Wir finden es großartig, dass Menschen Unternehmen aufbauen die sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sind und mit ihrem Geschäftsmodell die Welt ein Stückchen verbessern.

Wir hoffen dir gefällt das Angebot auch so gut wie uns. Wir wissen, dass oft die Bequemlichkeit einem beim Vertragswechsel im Weg steht. Aber bitte gib dir einen Ruck, der Wechsel ist wirklich ganz einfach.

 

Was bewirkst du mit deinem Vertragswechsel?

  • nachhaltige Finanzierung von Fremde werden Freunde
  • Arbeitsmarktintegration und Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen
  • gutes Gewissen beim Telefonieren und Surfen durch deine regelmäßige Spende ohne mehr Geld auszugeben
  • Unterstützung eines Unternehmens, das soziale Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt
  • und machst uns und viele Freunde sehr glücklich

Bei Fragen kannst du dich sehr gerne jederzeit bei uns oder goood melden!

Wir finden das richtig goood!

PS: Bitte vergiss nicht deinen Freundinnen und Freunden davon zu erzählen. Gemeinsam machen wir die Welt Stück für Stück besser!

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Engagement am Institut für Kunstgeschichte

Mitarbeiter vom Instuitut für Kunstgeschichte engagieren sich

Wie vielseitig betriebliches Engagement im Rahmen unseres Programms „Unternehmen für Miteinander“ sein kann hat eine Initiative des Institutes für Kunstgeschichte an der Uni Wien deutlich gemacht. Hier wurde sich an einem Nachmittag Zeit genommen, um sechs Fotointeressierte junge Menschen in die Welt der Portrait-Fotografie einzuführen und ihnen genau zu zeigen, wie man professionelle Bewerbungsfotos schießt. Wie wichtig professionelle Bewerbungsunterlagen sind, sehen wir laufend bei unserem Bewerbungscoaching im Freunde Salon, woran diese tolle Aktion ergänzend angeknüpft hat. Alle Teilnehmer bekamen eine Mappe mit erstklassigen Bewerbungsfotos ausgehändigt, die sie zu einem Großteil sogar selbst angefertigt hatten. Wissensvermittlung, Empowerment, Austausch, Spaß und exzellente Bewerbungsfotos waren das Ergebnis dieser gut durchdachten und wirkungsvollen Aktion.

 

Lust bekommen sich zu engagieren?

Ob Privatperson oder Unternehmen, bei Fremde werden Freunde bieten wir einen individuell zugeschnittenen Rahmen für Engagement mit Wirkung.

 

Betriebliches Engagement am Punkt

Von gemeinsamen Gruppenwanderungen, über koordinierte Renovierungsaktionen in Kindergärten und Flüchtlingsunterkünften, bis hin zu Jobshadowing und gezielter Wissensvermittlung ist unser Programm „Unternehmen für Miteinander“ so breit angelegt, wie die Lebenswelten der Menschen, die hier einen Beitrag leisten wollen. Wir nehmen uns Zeit und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam einen passenden Rahmen, damit Ihr Engagement dort ankommt, wo es wirken kann und Potentialentfaltung stattfinden kann. Und vor allem soll ihnen ihr Tun auch Freunde bereiten!

 

Wenn auch Sie sich engagieren möchten, melden Sie sich einfach bei uns unter hallo@fremdewerdenfreunde.at

 

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Salongespräch mit Melita Sunjic

Flucht und Kommunikation über Flucht

Zur Eröffnung unserer Diskussionsreihe „Salongespräche“ durften wir Melita Sunjic bei uns im Freunde Salon begrüßen. Sie gab uns einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit beim UNHCR und im Anschluss daran wurden wichtige Themen in der Gruppe besprochen.

Vom UNHCR in den Freunde Salon

Melita Sunjic ist Kommunikationsexpertin und leitete über viele Jahre die Kommunikationsabteilung des UNHCR. Sie kennt Kriegs und Krisenregionen und weiß um die Macht der Kommunikation in diesem Bereich. Durch zahlreiche Feldforschungen und Kampagnenarbeit in den Herkunftsländern wurde sie zu einer der führenden ExpertInnen für wirkungsvolle und niederschwellige Informationskampagnen in Krisengebieten. Daraus entstand die Online-Kampagne tellingtherealstory.org, in der Geflüchtete ihre persönliche Geschichte erzählen, um Menschen in ihren Heimatregionen ein realitätsnahes Bild der möglicherweise geplanten Flucht näherzubringen.

Miteinander bringt wertvollen Austausch

Und auch an diesem Abend wurde viel miteinander gesprochen. Im Freunde Salon treffen Menschen mit verschiedensten Erfahrungen und den unterschiedlichsten Geschichten aufeinander und Austausch kann entstehen. Das macht diesen Ort so wertvoll. Wenn sich hochrangige ExpertInnen mit Betroffenen austauschen, wenn akademischer Diskurs auf Zivilgesellschaft trifft, dann entsteht Miteinander und Kontakt auf Augenhöhe.

Durch diesen sehr besonderen Abend führte Julia Raptis.

Das nächste Salongespräch findet am Mittwoch, 13.6. statt und wir freuen uns sehr, Caspar Einem, ehem. österreichischen Innenminister als Gast zum Thema „Wie kann Integration gelingen“ begrüßen zu dürfen.

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