Azima

Was mir gut tut – Persönlicher Tipp von Kathrin

In unserem Projekt Azima dreht sich alles um die mentale Gesundheit. Wir bieten Sprechstunden, psychologischen Gruppen, Coachings und Workshops.

Alle Infos dazu findest du hier: www.azima.at

Am Blog wollen wir regelmäßig Tipps aus unserem Team teilen. Was tut uns gut?

Die nächsten Tipps kommen von Kathrin, Geschäftsführerin bei Fremde werden Freunde:

Ich mach immer mehrere Projekte gleichzeitig. Ich mag das, wenn Tage Überraschungen bringen, wo viel los ist und die abwechslungsreich sind. Dazwischen brauche ich aber Tage, die ganz ruhig sind. Wenn die fehlen, dann bin ich unrund. Und dann brauch ich den Wald. Nach einem Spaziergang im Wald geht es mir immer besser. Ich mag die Geräusche und die Stille, das Licht, das zwischen den Blättern durchkommt oder den Geruch, wenn es gerade geregnet hat. Ich mag den Wald zu jeder Jahreszeit. Er beruhigt mich immer. Meistens atme ich dann ganz tief ein und langsam aus und das ein paar Mal hintereinander. Und schon bin ich ruhiger, geerdet und bereit für das Chaos draußen. 

Die gleiche Wirkung hat übrigens auch das Meer, nur ist das von Wien gesehen viel zu weit weg. 

 

Was tut dir gut? Schreib uns deinen Tipp auf: azima@fremdewerdenfreunde.at

Du brauchst Unterstützung? Melde dich bei uns unter azima@fremdewerdenfreunde.at oder komm ab 5. Oktober in unsere Sprechstunde (ab 5. Oktober von 15.30 Uhr bis 18 Uhr im Freunde Salon, Garnisongasse 11, 1090 Wien)

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Was mir gut tut – Persönliche Tipps von Wansa

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Ein Tipp von Wansa, Psychologin und Gesundheitsmentorin:

Wenn ich mich gestresst fühle, dann höre ich gerne ruhige Musik, am liebsten Arabische Musik. Oder ich gehe in die Küche und backe oder mache Süßigkeiten. Es tut mir auch gut mit meinen Freundinnen zu telefonieren oder sie zum Tratschen zu treffen. Schlafen entspannt mich auch gut oder heiß duschen. Manchmal hilft es mir auch unsere Wohnung aufzuräumen und damit Ordnung zu schaffen. 

Auf dem Bild seht ihr übrigens Harissa, eine arabische Süßspeise aus Gries, Wasser, Pistazien, Mandeln, Zucker, Butter (Rezept gibt es gerne bei Wansa) 

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Was mir gut tut – Persönliche Tipps von Philippe

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Die nächsten Tipps kommen von Philippe, Community Manager:

Wie ich mit Stress umgehe: Ich meditiere fast jeden Tag. Das hilft dabei, Emotionen zu erkennen und zu sehen, dass sie nicht für immer bleiben. Man sieht, wie sie kommen und gehen und auch wie sie sich verändern. 10 Minuten am Tag reichen, wo man nur bemerkt, was es zu spüren gibt. Dabei hilft es zu bemerken, dass unsere Emotionen und Gedanken nicht von uns gestaltet sind, sondern dass sie einfach kommen.
Ich mache Sport und ernähre mich gesund. Zucker und Mehlspeisen machen müde. Sie zu reduzieren oder gar nicht zu konsumieren hilft dabei, mehr Energie zu haben. Wenn man aktiv
ist, findet man immer etwas Gutes und Produktives zu tun. Dann schläft man besser hat mehr Freude.
Ich reduziere meine Social Media Zeit. Auf Social Media wird oft gezeigt, dass andere ein viel mehr interessantes und besseres Leben haben als wir. Es wird auch gezeigt, dass es vieles in der Welt gibt, das uns ärgern soll. Das ist nicht so gut, weil wir unsere wertvolle Zeit dann verschwenden, ohne etwas, das unser Leben besser macht, gemacht zu haben.
Ich starte wieder! Immer wenn ich etwas falsch mache und daher Stress bekomme, versuche ich wieder noch einmal mit einer besseren Strategie zu beginnen, damit das nicht nochmal passiert.
Ich erinnere mich daran, dass jedes Mal in den letzten 10 Jahren ich Stress gehabt habe, ist dieser Stress von sich selbst weg gegangen. Dies Mal auch Deswegen einfach machen, was in dem Moment sinnvoll ist!

 

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Was mir gut tut – Persönlicher Tipp von Parnia

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Dieser Tipp kommt von Parnia, Social Media Expertin und Grafikerin:

Mir wurde schon als kleines Kind beigebracht was Rassismus ist. Daher konnte ich die Motive gewisser Menschen schnell richtig verstehen ohne an mir zu zweifeln – so konnte ich stabil aufwachsen. Solidarität ist etwas was mir sehr gut tut. Sich einsetzen für andere Menschen und gleichzeitig ein Kollektiv an solidarischen Menschen hinter sich zu haben tut gut.
Das kann im Kleinen sein, zum Beispiel aufmerksam durch den Alltag gehen und schnelle Hilfe anbieten wenn eine Person Unterstützung braucht. Oder auch als Mitglied in Vereinen, um mit Verbündeten Projekte zu realisieren.
Ich wünsche vor allem den jungen Mädchen* mit Migrationsbiografie in Österreich viel Energie und Leidenschaft. Lasst euch nicht entmutigen oder übergehen. So wie ihr seid, ist richtig. Und so wie ihr sein wollt, ist gut. Alle Steine, die euch in den Weg gelegt werden, könnt ihr sammeln und daraus eine Straße bauen.

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Was mir gut tut – Persönlicher Tipp von Judith Kohlenberger

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Die nächsten Tipps kommen von Judith Kohlenberger, Migrationsforscherin:

Ich habe beruflich viel um die Ohren und bin oft unterwegs. Während der Pandemie fanden die meisten Veranstaltungen online statt und ich verbringe fast den ganzen Tag vor einem großen oder kleinen Bildschirm. Das Handy ist Arbeitsgerät und Ablenkung zugleich. Da tut es mir sehr gut, abends heimzukommen und dann ganz bewusst alle digitalen Geräte auszuschalten.

Einfach für ein paar Stunden nicht mehr erreichbar sein, nicht auf Postings oder Facebook-Nachrichten zu reagieren, sich richtig „auszuklinken“.

Wir wissen alle, wie leicht man in einen Social-Media-Strudel geraten kann und sich stundenlang durch – seien wir uns ehrlich – sinnlose Tweets, Instagram-Stories und anderes klickt. Danach fühle ich mich aber selten erholt, sondern eher geschlaucht, müde, manchmal auch gereizt oder nervös, weil mich viele Dinge, die ich im Internet lese, aufregen und verletzen. Sich mal für einen Abend oder auch nur ein paar Stunden ganz bewusst der virtuellen Welt zu entziehen, hilft mir sehr.

Während Corona habe ich es mir sogar angewöhnt, jeden Tag mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen das Handy wegzulegen. Dafür lese ich lieber ein Buch. 🙂    

 

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Was mir gut tut – Persönliche Tipps von Margret

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Die nächsten Tipps kommen von Margret, Medizinanthropologin:

An einer Universität zu arbeiten, noch dazu mit mehreren Standorten, ist mit viel Arbeit und manchmal auch Stress verbunden (plus Zug fahren). Ich muss ausreichend gut schlafen, mind. 8 Stunden in der Nacht – dunkel muss es sein und leise. Wenn es zu hell ist irgendwo trage ich einen Augenschutz aus weichem Stoff und Ohrstöpsel.

In meinem Telefon gibt es im Kalender bei jedem Tag eine Liste an Aktivitäten, die ich durchführen sollte. Die erinnert mich an die Dinge, ich muss mir nichts auswendig merken und wenn es sich nicht ausgeht, dann wird die Aufgabe auf den nächsten Tag verschoben.

Viel Wasser trinken sonst bekomme ich Kopfschmerzen, das muss immer sein – im Winter ist es Tee.

In die Natur

Ich muss mich bewegen – wenn ich merke es ist mir alles zu viel, dann mache ich einen Spaziergang ins Grüne oder zumindest weg von den großen Straßen. In die Natur zu gehen ist beruhigend, es bringt Distanz zum Schreibtisch und den Menschen, das tut mir gut.  

Am Foto seht ihr das Dachsteinmassiv, vom Salzburger Land aus fotografiert (Juli 2021). Auf dem Berg auf dem ich stehe, dem Rossbrand, bin ich aufgewachsen. Oben am Berg in die Weite schauen und tief durchatmen – das tut gut. 

Und dann gibt es da noch einen Satz von einem Kollegen, der Psychotherapeut ist und in einer anstrengenden Sitzung über eine schwierige Person einmal gesagt hat: „Ich setze ihn auf eine Wolke und lasse ihn vorüber ziehen.“ Anstrengendes und anstrengende Menschen bewusst los lassen und sich von der Situation distanzieren. Das muss ein bisschen geübt werden, aber es wirkt 😉 

 

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Azima – Gemeinsam für mentale Gesundheit

Wir haben ein neues Projekt gestartet und freuen uns riesig. In Azima geht es um die psychosoziale Begleitung für junge Erwachsene mit Fluchthintergrund bzw. Migrationsbiografie. Gemeinsam setzten wir uns für mentale Gesundheit ein.

Azima ist arabisch und bedeutet so etwas wie innere Entschlossenheit, Resilienz.

Wir wollen so in den nächsten Monaten gemeinsam mit euch auf unsere psychische Gesundheit schauen. Mit psychologischer Beratung, Coachings, Workshops, Veranstaltungen und ganz viel Kommunikation zum Thema. Weil es wichtig ist, darüber zu sprechen, wie es uns geht, also so wirklich. Und wie wir uns stärken können.

Corona hat hier nochmal sehr deutlich gemacht, dass es hier viel zu tun gibt. Mit unserem Projekt „Azima – gemeinsam für mentale Gesundheit“ setzen wir breit an. Wir wollen über das Thema psychische Gesundheit offen sprechen. Es zu etwas Alltäglichem machen. Und uns ist wichtig, auch nachhaltig etwas zu verändern. Für jene, die Unterstützung suchen, ebenso für jene, die Unterstützung anbieten.

Psychologische Begleitung im interkulturellen Kontext spielt in den meisten Ausbildungen keine Rolle. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Arbeit mit Klientinnen und Klienten aus, die Migrationsbiografie oder Fluchthintergrund haben. Deshalb werden wir alles, was wir im Programm lernen nicht nur teilen, sondern auch als Training für künftige Psychologinnen und Coaches zur Verfügung stellen, um so nachhaltig Veränderung zu schaffen.

Unser Projekt „Azima – gemeinsam für mentale Gesundheit“ machen wir in Kooperation mit Margret Jäger von der Sigmund Freud Privatuniversität Linz und Judith Kohlenberger von der Wirtschaftsuniversität Wien. Wir freuen uns, gemeinsam mit dir in Azima für mentale Gesundheit von jungen Erwachsenen mit Fluchthintergrund bzw. Migrationsbiografie einiges zu bewegen!

Bist du interessiert? Dann melde dich unter azima@fremdewerdenfreunde.at

Folder Azima

Folder Azima Arabisch

 

Das Projekt „Azima – gemeinsam für mentale Gesundheit“ wird gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums.

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