Salon

Projekt des Monats bei Spendeninfo.at

 

© spendeninfo.at / Thomas Kronberger & Elisa Heißenberger

Wir sind „Projekt des Monats Juli 2018“ auf der Plattform Spendeninfo.at. Seht euch das dafür entstanden Video an. Unsere Geschäftsführerinnen Lisa & Ina erzählen wie sich unser Freunde Netzwerk entwickelt hat und welche Möglichkeiten es gibt mehr um Miteinander zu unterstützen. Im Video seht ihr zwei unserer Projekte: den Freunde Salon für Miteinander und Zivilgesellschaft und unseren #Miteinander Garten. Einen Überblick über unsere Projekte gibt es hier.

Auf der Seite von spendeninfo.at findet ihr außerdem einen feinen Betrag zu uns. Danke an das Team von spendeninfo.at für die Verbreitung unserer Idee. Durchs Weitererzählen werden wir immer mehr Menschen, die sich aktiv für Zusammenhalt einsetzten.

Übrigens sind wir auf der Suche nach FreundInnen die in mehr Miteinander investieren möchten. Bisher haben wir zusammen viel erreicht. Das soll natürlich weiter passieren. Jeder Spendenbeitrag hilft gesellschaftliche Teilhabe von benachteiligten Menschen und Engagement für mehr Miteinander zu ermöglichen. Deshalb suchen wir:

200 FreundInnen x 10 Euro pro Monat = 1 Jahr mehr Fremde werden Freunde

 

Melde dich bei uns, wenn du „Fremde werden Freunde“ mit einer regelmäßigen Spende unterstützen möchtest. Als Dankeschön bekommst du ein Geschenk aus unserer Freunde Kollektion (T-Shirt, Tasche, Glas…). Danke, dass du zu mehr Zusammenhalt beiträgst!

 

Unser Vereinskonto:

Fremde werden Freunde

Erste Bank

IBAN: AT47 2011 1827 8895 6700

BIC: GIBAATWW

 

DANKE!

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Salonabend mit Caspar Einem

Begegnung auf Augenhöhe im Freunde Salon

Der Freunde Salon in der Garnisongasse ist ein ganz besonderer Ort der Begegnung. Hier wird  besonderes Augenmerk darauf gelegt, Kontakt und Austausch auf Augenhöhe unter verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zu fördern. Dazu werden von motivierten und engagierten Personen, verschiedenste Veranstaltungen organisiert. Oft wird gefeiert, gesungen oder Wissen vermittelt. Am 23.6. Wurde diskutiert. In regelmäßigen Abständen lädt Fremde werden Freunde zu spannenden Salon Gesprächen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ein.

 

ExpertInnenrunde zum Thema Integration

An diesem Donnerstag befassten wir uns mit der Frage „Wie kann Integration gelingen?“ und konnten eine wahre ExpertInnenrunde bei uns im Salon begrüssen! Der ehemalige Innenminister und Integrationspolitikexperte Caspar Einem besuchte uns an diesem Abend. Er gab Eingangs Einblick in Österreichs Erfahrung mit Zuwanderung und Integrationspolitik.

Caspar Einem: „Integration“ durch „Miteinander“ ersetzen

Doch wir hatten noch mehr IntegrationsexpertInnen zu Gast. Da sich in unserer Fremde werden Freunde Community auch viele Menschen mit Migrationshintergrund befinden, konnte das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Bald wurde es auf die Frage zugespitzt, was jeder und jede Einzelne von uns tun kann, um unter den bestehenden Rahmenbedingungen einen konstruktiven Beitrag für ein gutes Zusammenleben leisten zu können. Für viele von uns, die wir bei Fremde werden Freunde engagiert sind, hat sich in den letzten 2,5 Jahren immer mehr herausgestellt, dass genau das, was an diesem Abend im Salon statt gefunden hat, ein wesentlicher Beitrag für mehr Miteinander ist. Gesellschaftliche Teilhabe und Austausch auf Augenhöhe. Caspar Einem meinte sogar, dass das Wort Integration  durch Miteinander ersetzt werden sollte.

Orte der Begengung fördern gesellschaftlichen Zusmmenhalt

Das ist das Besondere am Freunde Salon, dass Dinge sehr schnell unmittelbar und greifbar werden. Weil hier „Integration“, oder „Miteinander“ oder wie man es auch immer nennen mag, was Menschen die sich in vielerlei Hinsicht unterscheiden, auf Augenhöhe zusammenbringt, passiert. Herkunft, Religion, Einkommen oder Bildungsniveau rücken in diesem intimen, salonigen Rahmen schnell in den Hintergrund, sowie auch an diesem Abend. Es diskutierten Geflüchtete mit einem ehemaligen Innenminister, Politikverdrossene mit Caspar Einem Fans und Fremde mit Freunden. Der Abend  hatte wieder einmal eine ganz besondere Qualität.

Jedes Engagement ist wertvoll

Und auch auf die Frage, was man selbst tun kann, damit Miteinander passiert, konnte auch an diesem Abend wieder ganz einfach geantwortet werden: sich unserem engagierten Netzwerk anzuschliessen. Ohne das Engagement von Julia Raptis, die durch den Abend führte und diesen organisierte, wäre dieser Ort der Begegnung nicht entstanden. Ohne die Menschen die teilgenommen haben, wäre der Salon leer geblieben. Und ohne SpenderInnen hätten wir keinen Salon. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht genau so, von Mensch zu Mensch. Durch Teilhabe und Engagement vieler Einzelner.

Und weil das an diesem Abend wieder so deutlich wurde, hat sich Herr Einem gleich eine unserer selbstbedruckten Taschen mit nach Hause genommen, auf der auf vielen Spachen stand:

Es geht nur Miteinander!

Möchtest auch du mehr Miteinander unterstützen? Das geht ganz einfach mit einer Spende. Damit ermöglichst du Engagement und gesellschaftliche Teilhabe von benachteiligten Menschen.

Unser Vereinskonto:

Fremde werden Freunde

Erste Bank

IBAN: AT47 2011 1827 8895 6700

BIC: GIBAATWW

DANKE!

 

PS: Für regelmäßige SpenderInnen haben wir ein Geschenk aus unserer Freunde Kollektion (T-Shirt, Tasche, Glas…). Melde dich bei Interesse bei uns: hallo@fremdewerdenfreunde.at

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Salongespräch mit Melita Sunjic

Flucht und Kommunikation über Flucht

Zur Eröffnung unserer Diskussionsreihe „Salongespräche“ durften wir Melita Sunjic bei uns im Freunde Salon begrüßen. Sie gab uns einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit beim UNHCR und im Anschluss daran wurden wichtige Themen in der Gruppe besprochen.

Vom UNHCR in den Freunde Salon

Melita Sunjic ist Kommunikationsexpertin und leitete über viele Jahre die Kommunikationsabteilung des UNHCR. Sie kennt Kriegs und Krisenregionen und weiß um die Macht der Kommunikation in diesem Bereich. Durch zahlreiche Feldforschungen und Kampagnenarbeit in den Herkunftsländern wurde sie zu einer der führenden ExpertInnen für wirkungsvolle und niederschwellige Informationskampagnen in Krisengebieten. Daraus entstand die Online-Kampagne tellingtherealstory.org, in der Geflüchtete ihre persönliche Geschichte erzählen, um Menschen in ihren Heimatregionen ein realitätsnahes Bild der möglicherweise geplanten Flucht näherzubringen.

Miteinander bringt wertvollen Austausch

Und auch an diesem Abend wurde viel miteinander gesprochen. Im Freunde Salon treffen Menschen mit verschiedensten Erfahrungen und den unterschiedlichsten Geschichten aufeinander und Austausch kann entstehen. Das macht diesen Ort so wertvoll. Wenn sich hochrangige ExpertInnen mit Betroffenen austauschen, wenn akademischer Diskurs auf Zivilgesellschaft trifft, dann entsteht Miteinander und Kontakt auf Augenhöhe.

Durch diesen sehr besonderen Abend führte Julia Raptis.

Das nächste Salongespräch findet am Mittwoch, 13.6. statt und wir freuen uns sehr, Caspar Einem, ehem. österreichischen Innenminister als Gast zum Thema „Wie kann Integration gelingen“ begrüßen zu dürfen.

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Einladung zum KompetenzTag „PatInnen für Alle“ – 3. März

Samstag, 3. März 2018 – 9:00 bis 18:00 Uhr

Die Vereine „PatInnen für alle“ und „Fremde werden Freunde“ laden zum Informations- und Ausbildungstag: für Personen, die sich für eine Patenschaft für einen Jugendlichen, der als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich gekommen ist, interessieren.

Eine Patenschaft gibt Halt und Orientierung. Sie schenkt dem jungen Menschen eine Perspektive und ist beiderseits sehr bereichernd. Üblich ist ein Treffen pro Woche für ein paar Stunden und allgemein Kontakt zu einander halten. Sie gehen keinerlei rechtliche oder finanzielle Verpflichtung ein.

Bei dem KompetenzTag erwarten euch hochqualitative Vorträge:

09:00 – 11:00 Uhr „Das Beziehungsangebot Patenschaft“ Erika Kudweis vom Verein „PatInnen für alle“ gemeinsam mit erfahrenen PatInnen

11:15 – 13:00 Uhr „Grundlagen des aktuellen Asylrechts und deren Auswirkungen auf die Jugendlichen“ Herbert Langthaler, Asylkoordination Österreich

13.00 -14:00 Uhr Mittagspause

14:00 – 16:00 Uhr „Flucht & Trauma“ Dr. Helga Ehrmann von Hemayat, Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende

16:15 – 18:00 Uhr „Die Chancen & Grenzen einer Patenschaft“ Workshop mit Erika Kudweis

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des großartigen Liedermachers Konstantin Wecker und dürfen ihn wie folgt zitieren:

„Wenn Sie Pate oder Patin eines Kindes oder Jugendlichen werden, bauen Sie gegenseitiges Vertrauen auf und geben dem Patenkind Halt und Geborgenheit. Ganz speziell junge Flüchtlinge, die alleine zu uns kamen, bekommen damit eine wertvolle Chance und Perspektive. Unsere Kinder und Patenkinder machen uns Mut an einen gemeinsamen Traum zu glauben und uns dafür einzusetzen.“

Dieser Ausbildungstag ist anrechenbar auf das Kontingent der jährlich 15 verpflichtenden Fortbildungsstunden für Lehrkräfte.
Die Teilnahme ist kostenlos. Konsumationen sind selbst zu bezahlen.

Der Verein „PatInnen für Alle“ ist in folgenden Gemeinden aktiv: Baden, Biedermannsdorf, Gablitz, Gänserndorf, Hirtenberg, Korneuburg und Wien.

Bitte um verlässliche Anmeldung bei der Obfrau des Vereins „PatInnen für Alle“ Erika Kudweis per Email an: kudweis@patinnenfueralle.at

www.patinnenfueralle.at 

Facebook-Event zur Veranstaltung

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Fremde werden FreundeEinladung zum KompetenzTag „PatInnen für Alle“ – 3. März
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Bewerbungscoaching

miteinander – voneinander  für einander

Arbeit suchen und finden und dabei Deutsch sprechen

 

Am Donnerstag, den 11. Jänner 2018 starteten wir eine neue Veranstaltungsreihe: das Bewerbungscoaching. Da viele neu zugezogene WienerInnen auf Arbeitssuche sind, wollten wir einen Raum der Begegnung schaffen, der sie dabei unterstützt. Im Freunde Salon trafen sich bereits vergangene Woche die ersten Interessierten für das gemeinsame Arbeiten an Bewerbungsunterlagen.
Unser Ziel ist es, Unterstützung beim Eintritt in den Arbeitsmarkt zu bieten und alle Teilnehmenden dort abzuholen, wo sie gerade standen, wo sie individuell Unterstützung benötigten.
Erfreut über die vielen neuen BesucherInnen des Freunde-Salons, begannen wir den Abend mit einer kurzen Vorstellungsrunde und arbeiteten dann in kleineren Arbeitskreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während bei manchen das Suchen und Finden passender Jobausschreibungen im Vordergrund stand, konzentrierten sich andere auf das Verfassen ihrer ersten deutschsprachigen Lebensläufe und wieder andere auf die Optimierung bereits vorhandener Bewerbungsunterlagen. Die ein oder andere Bewerbung wurde auch direkt beim Bewerbungscoaching selbst noch per Mail abgeschickt – Daumen sind gedrückt!
Mit einem starken Fokus auf den gegenseitigen Erfahrungsaustausch – unabhängig von Herkunftsland, Muttersprache, Ausbildung und momentanem Berufsstatus – konnten wir sehr produktiv miteinander arbeiten, Nützliches voneinander lernen und mit hilfreichen Tipps für einander da sein.

Nach diesem erfolgreichen Start freuen wir uns das Bewerbungscoaching kommenden Donnerstag, den 25. Jänner 2018, um 18:30 Uhr im Freunde Salon fortzusetzen. Wir laden alle ein, dabei zu sein – ob Ihr auf Arbeitssuche seid oder Eure Erfahrungen und Deutschkenntnisse weitergeben möchtet.

Weitere Termine:
25. 01. 2018, 18:30 – 21:00
08. 02. 2018, 18:30 – 21:00
22. 02. 2018, 18:30 – 21:00

 

Autoren: Maria, Fabienne & Julia

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Fremde werden Freunde als Teil sozialwissenschaftlicher Forschung

Im Salon von Fremde werden Freunde finden nicht nur die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt, die Menschen bei Essen, Wandern, Handarbeiten und Sprachcafés zusammenbringen – Fremde werden Freunde ist nun sogar Teil eines kleinen Forschungsprojekts für meine Bachelorarbeit.

Mein Thema verbindet gleich mehrere wichtige Bereiche, mit denen sich die Anthropologie (also dieses Fach, das ich da studiere), beschäftigt, nämlich ganz allgemein soziale Interaktion, Organisationen und deren Strukturen und Migration und Integration. All diese Dinge vereint auch Fremde werden Freunde – das perfekte Feld für meine Forschung also.
Doch worum geht es nun genau? Ziel meiner Arbeit ist es, herauszufinden, wie Vereine wie FwF intern organisiert sind, wer arbeitet mit, wie viele Personen sind regelmäßig dabei, wer übernimmt welche Aufgaben, wie hat sich die Organisation im Laufe der Jahre möglicherweise gewandelt. Ganz zentral ist mir dabei auch wichtig – und hier kommt nun das Thema der Integration in’s Spiel – welche Rolle Geflüchtete im Verein spielen und inwieweit diese im Laufe der Zeit von TeilnehmerInnen ebenfalls zu OrganisatorInnen werden.
In den kommenden Wochen werde ich so sicherlich noch an ein paar Projekten teilnehmen und mit einigen von euch sprechen. Wenn ihr Fragen zu meiner kleinen Forschung habt freue ich mich sehr, wenn ihr mir eine Email schreibt.
An dieser Stelle mein Dank an alle, die bereit sind und waren, mir im Zuge meines Projekts Interviews zu geben und mit mir über den Verein sprechen 😊. Eine kurze Zusammenfassung meiner Erkenntnisse ist euch – in ein paar Monaten 😉 – sicher.

Text von Margareta Wetchy 

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Kamingespräch: „Der Herbst 2015 – Versuch eines Resümees“

Zwei Jahre nach der großen Fluchtbewegung aus Syrien, Afghanistan und Nachbarländern wurde im Freundesalon Resümee gezogen: Was ist der österreichischen Bundesregierung, den humanitären Organisationen, der Zivilgesellschaft in dieser Zeit gelungen? Welche rechtlichen und demographischen Konsequenzen hatte der Fluchtherbst für unser Land? Wo lagen die Herausforderungen, was hätte vielleicht besser laufen können, und was muss in Zukunft einfach besser laufen? Und vor allem: Was können wir aus dem Herbst 2015 für unseren zukünftigen Umgang mit Flucht und Geflüchteten lernen?

Beim gemütlichen Kamingespräch wurde diesen und weiteren brennenden Fragen auf den Grund gegangen. Nach kurzen Impulsstatements konnten die Gäste bei einem Glas Wein mit folgenden Expert/innen ins Gespräch kommen:

Julia Ortner, Journalistin und Autorin von Willkommen in Österreich, einer Art Zwischenbilanz und Insiderbericht aus dem Herbst 2015. Gemeinsam mit Flüchtlingskoordinator Ferry Maier hat Julia Ortner zahlreiche Expert/innen und Protagonist/innen aus dieser Zeit interviewt und zeigt, was damals im Land passiert ist und was wir daraus lernen können.

 

Brian Schmidt, Jurist und stellvertretender Kabinettschef im Kabinett von Bundeskanzler Christian Kern. Im Herbst 2015 war er im Kabinett von Kanzleramtsminister Josef Ostermayer tätig und als Referent für Migration und Asyl maßgeblich am Management der großen Fluchtbewegung und den politischen Entscheidungen im Hintergrund beteiligt.

Isabella Buber-Ennser, Mathematikerin und Demographin am Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital und dem Wiener Institut für Demographie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie hat im Herbst 2015 die europaweit erste sozialwissenschaftliche Erhebung zum Humankapital von Geflüchteten aus Syrien, Irak und Afghanistan durchgeführt.

Ralph Janik, Völkerrechtsexperte und Lektor an der Universität Wien, der Webster University Vienna, und der Donauuniversität Krems. Er forscht im Bereich Menschenrechte, humanitäres Völkerrecht, Flüchtlingsrecht und dem Gewaltverbot und seinen Ausnahmen, und arbeitet als Experte für die Rechercheplattform Addendum.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Judith Kohlenberger (Department für Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien), die im Wintersemester 2017/18 gemeinsam mit Kolleginnen eine interdisziplinäre Ringvorlesung zu Krisen- und Katastrophennarrativen des 21. Jahrhunderts organisiert. Ein zentraler Diskurs, nämlich jener der ‚Flüchtlingskrise‘ des Jahres 2015, wurde dabei in Gastvorträgen aus den Bereichen Demographie, Recht, Anthropologie und Theologie beleuchtet.

Das Kamingespräch im Freundesalon bildete den öffentlichen Abschluss des thematischen Blocks und stieß auf großes Interesse. Im Zentrum stand der kritische Austausch zwischen handelnden Akteur/innen und der interessierten Öffentlichkeit, die eingeladen war, durch die Anregungen und Wortmeldungen der Expert/innen ihr ganz persönliches Resümee aus dem Herbst 2015 zu ziehen.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Judith Kohlenberger

Fotos: Helmut Steiner

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fremde werden FreundeKamingespräch: „Der Herbst 2015 – Versuch eines Resümees“
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