Fremde werden Freunde

Freunde sind goood

Du hast es in der Hand!

Um noch mehr miteinander zu erreichen, haben wir uns mit goood mobile zusammen getan. goood mobile ist ein deutsch-österreichisches Social Business mit langjähriger Mobilfunk- und Non-Profit-Erfahrung, dem soziales Engagement und unsere Gesellschaft am Herzen liegen. Claudia Winkler ist Mitgründerin von goood und Fremde werden Freunde.

Der Großteil von uns nutzt Smartphones. Surf im Netzt und telefoniert mit Freunden und Bekannten. Oft plagt einen das schlechte Gewissen, weil man das ein oder andere Mal doch zu lange daran ist. Jetzt gibt es zumindest die Möglichkeit, dabei etwas Gutes zu tun und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Du kannst uns mit deinem Mobilfunkvertrag monatlich unterstützen. goood mobile macht das möglich.

 

Und so geht es:

Und so geht das: Du wählst einen günstigen goood mobile Tarif und unterstützt Fremde werden Freunde mit 10% deines monatlichen Paketpreises. Dir entstehen keine zusätzlichen Kosten. goood mobile gibt die 10% deiner Gebür an uns ab. Alle Einnahmen die wir so lukrieren, fließen direkt in die Arbeitsmarktintegration von benachteiligten Menschen. Ihr telefoniert und surft im CO2 neutralem Netz von A1, dem Marktführer in Österreich und habt damit das beste Netzt. Es gibt keine Aktivierungsgebühr und keine jährliche Servicepauschale. All das spart ihr euch. goood gibt uns eine zusätzliche Spende von 10 Euro pro Neukundin an uns.

Innovatives Fundraising

Wie ihr wisst, ist unser Tun und Engagement auf Spenden angewiesen. Wir wollen in diesem Bereich einen neuen Weg gehen und keine klassischen Spendenbriefe nutzen. Das passt nicht zu unserer Organisation und erfordert enorme Ressourcen. Mit goood mobile haben wir einen neue, innovative Möglichkeit des Fundraisings für einen guten Zweck gefunden. Wir finden es großartig, dass Menschen Unternehmen aufbauen die sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sind und mit ihrem Geschäftsmodell die Welt ein Stückchen verbessern.

Wir hoffen dir gefällt das Angebot auch so gut wie uns. Wir wissen, dass oft die Bequemlichkeit einem beim Vertragswechsel im Weg steht. Aber bitte gib dir einen Ruck, der Wechsel ist wirklich ganz einfach.

 

Was bewirkst du mit deinem Vertragswechsel?

  • nachhaltige Finanzierung von Fremde werden Freunde
  • Arbeitsmarktintegration und Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen
  • gutes Gewissen beim Telefonieren und Surfen durch deine regelmäßige Spende ohne mehr Geld auszugeben
  • Unterstützung eines Unternehmens, das soziale Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt
  • und machst uns und viele Freunde sehr glücklich

Bei Fragen kannst du dich sehr gerne jederzeit bei uns oder goood melden!

Wir finden das richtig goood!

PS: Bitte vergiss nicht deinen Freundinnen und Freunden davon zu erzählen. Gemeinsam machen wir die Welt Stück für Stück besser!

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Engagement am Institut für Kunstgeschichte

Mitarbeiter vom Instuitut für Kunstgeschichte engagieren sich

Wie vielseitig betriebliches Engagement im Rahmen unseres Programms „Unternehmen für Miteinander“ sein kann hat eine Initiative des Institutes für Kunstgeschichte an der Uni Wien deutlich gemacht. Hier wurde sich an einem Nachmittag Zeit genommen, um sechs Fotointeressierte junge Menschen in die Welt der Portrait-Fotografie einzuführen und ihnen genau zu zeigen, wie man professionelle Bewerbungsfotos schießt. Wie wichtig professionelle Bewerbungsunterlagen sind, sehen wir laufend bei unserem Bewerbungscoaching im Freunde Salon, woran diese tolle Aktion ergänzend angeknüpft hat. Alle Teilnehmer bekamen eine Mappe mit erstklassigen Bewerbungsfotos ausgehändigt, die sie zu einem Großteil sogar selbst angefertigt hatten. Wissensvermittlung, Empowerment, Austausch, Spaß und exzellente Bewerbungsfotos waren das Ergebnis dieser gut durchdachten und wirkungsvollen Aktion.

 

Lust bekommen sich zu engagieren?

Ob Privatperson oder Unternehmen, bei Fremde werden Freunde bieten wir einen individuell zugeschnittenen Rahmen für Engagement mit Wirkung.

 

Betriebliches Engagement am Punkt

Von gemeinsamen Gruppenwanderungen, über koordinierte Renovierungsaktionen in Kindergärten und Flüchtlingsunterkünften, bis hin zu Jobshadowing und gezielter Wissensvermittlung ist unser Programm „Unternehmen für Miteinander“ so breit angelegt, wie die Lebenswelten der Menschen, die hier einen Beitrag leisten wollen. Wir nehmen uns Zeit und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam einen passenden Rahmen, damit Ihr Engagement dort ankommt, wo es wirken kann und Potentialentfaltung stattfinden kann. Und vor allem soll ihnen ihr Tun auch Freunde bereiten!

 

Wenn auch Sie sich engagieren möchten, melden Sie sich einfach bei uns unter hallo@fremdewerdenfreunde.at

 

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Salongespräch mit Melita Sunjic

Flucht und Kommunikation über Flucht

Zur Eröffnung unserer Diskussionsreihe „Salongespräche“ durften wir Melita Sunjic bei uns im Freunde Salon begrüßen. Sie gab uns einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit beim UNHCR und im Anschluss daran wurden wichtige Themen in der Gruppe besprochen.

Vom UNHCR in den Freunde Salon

Melita Sunjic ist Kommunikationsexpertin und leitete über viele Jahre die Kommunikationsabteilung des UNHCR. Sie kennt Kriegs und Krisenregionen und weiß um die Macht der Kommunikation in diesem Bereich. Durch zahlreiche Feldforschungen und Kampagnenarbeit in den Herkunftsländern wurde sie zu einer der führenden ExpertInnen für wirkungsvolle und niederschwellige Informationskampagnen in Krisengebieten. Daraus entstand die Online-Kampagne tellingtherealstory.org, in der Geflüchtete ihre persönliche Geschichte erzählen, um Menschen in ihren Heimatregionen ein realitätsnahes Bild der möglicherweise geplanten Flucht näherzubringen.

Miteinander bringt wertvollen Austausch

Und auch an diesem Abend wurde viel miteinander gesprochen. Im Freunde Salon treffen Menschen mit verschiedensten Erfahrungen und den unterschiedlichsten Geschichten aufeinander und Austausch kann entstehen. Das macht diesen Ort so wertvoll. Wenn sich hochrangige ExpertInnen mit Betroffenen austauschen, wenn akademischer Diskurs auf Zivilgesellschaft trifft, dann entsteht Miteinander und Kontakt auf Augenhöhe.

Durch diesen sehr besonderen Abend führte Julia Raptis.

Das nächste Salongespräch findet am Mittwoch, 13.6. statt und wir freuen uns sehr, Caspar Einem, ehem. österreichischen Innenminister als Gast zum Thema „Wie kann Integration gelingen“ begrüßen zu dürfen.

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Engagement während der Arbeitszeit

Anna Schwab leistet einen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Anna Schwab ist Fotografin und engagiert sich im Rahmen unseres Projektes „Unternehmen für Miteinander„. Sie lässt Fotografieinteressierte an ihrer Arbeit teilhaben und in den Beruf der FotografIn hineinschnuppern.

 

Potentialentfaltung wird gefördert

Kürzlich durfte Abdullah sie bei einem großen Fotoshooting für ein Modelabel begleiten und ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen.  Abdullah ist schon seit langem an Fotografie interessiert, hat viele der wunderbaren Schnappschüsse auf unserer Facebookseite gemacht und bekam an diesem Nachmittag die Möglichkeit, neue Techniken dazulernen.

 

Betriebliches Engagement fördert zwischenmenschlichen Kontakt

So einfach findet Wissensvermittlung und Potentialentfaltung statt. Was es dazu braucht sind Menschen, die miteinander in Kontakt treten und dafür bietet Fremde werden Freunde den geeigneten Rahmen. Im Rahmen unseres Projektes „Unternehmen für Miteinander“ wird gezielt auch das betriebliche Engagement gefördert. Wir entwickeln gemeinsam mit interessierten Unternehmen eine wirkungsvolle Strategie, um Menschen dabei zu unterstützen Neues kennenzulernen, ihr Wissen zu erweitern und Potential zu entfalten. Man kann mit spannenden Menschen in Kontakt zu treten und eigene Netzwerke aufzubauen, um auch beruflich in diesem Land besser Fuss fassen zu können.

Beidseitiger Nutzen

Für Abdullah und Anna war dieser Nachmittag in jedem Fall ein voller Erfolg und konnte beide Seiten enorm bereichern. Dieser Ort der Begegnung ist nur ein Beispiel von vielen, wie sie tagtäglich bei Fremde werden Freunde stattfinden. „Unternehmen für Miteinander“ bietet hierbei einen praktischen Rahmen für Kooperationspartner aus der Wirtschaft, die das Ziel verfolgen, das eignene Engagement und das Ihrer MitarbeiterInnen im Rahmen von Volunteeringdays zu fördern und somit einen wertvollen Beitrag für gesellschaftlichen Zusamenhalt zu leisten.

 

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Fremde werden Freunde gewinnt den MigAward 2018

Persönlichkeit des Jahres

Am 17.4. wurde im Zuge der diesjährigen Integrationswoche zum fünften Mal der MigAward verliehen. Persönlichkeit des Jahres wurde Rania Mustafa Ali, die ihre Flucht aus Syrien mit einer Videokamera dokumentierte und somit vielen Menschen die Möglichkeit gab, ein bisschen mehr nachvollziehen zu können, was dieser schwere und ungewisse Weg  einer Flucht aus dem Heimatland bedeutet.

 

Viele Siegerinnen und Sieger und ein Verlierer

In der Kategorie „Bildung und Soziales“ erhielt das Integrationshaus den begehrten Preis und das Catering-Projekt -Migrating Kitchen wurde im Bereich „Wirtschaft und Arbeit“ zu Sieger gekürt. In der Kategorie Medien holte sich die Wochenzeitung der Falter den Sieg, den Nina Horaczek entgegennahm. Weiters gab es dieses Jahr die Sonderkategorie „LGBTIQ- Sexuelle Orientierung“. Hier wurde Queer Base für ihre Arbeit mit dem MigAward ausgezeichnet. Wie jedes Jahr wurde auch ein Negativpreis vergeben, dieser ging dieses Jahr an unzensuriert.at.

 

Fremde werden Freunde ist Projekt des Jahres!

Und wir haben uns den MigAward als Projekt des Jahres geholt und haben die Preisverleihung gerockt! Zu dreißigst standen wir auf der Bühne und wir waren noch lange nicht alle! Wir sind unglaublich stolz darauf, #miteinander so ein tolles Projekt zu gestalten und diesen, von Migranntinnen und Migranten vergebenen Preis dafür erhalten zu haben. Vielen lieben Dank allen Menschen die für uns gevotet haben und vor allem allen Menschen, die sich täglich im Rahmen der Aktivitäten bei Fremde werden Freunde engagieren. Denn ohne diese vielen, motivierten Menschen, die Freude am Miteinander haben und Vielfalt als Selbstverständlichkeit erkennen, ginge das alles nicht. Wir sagen ja nicht umsonst ständig:

Es geht nur Miteinander.

Wenn auch Du Teil des Fremde werden Freunde – Netzwerkes werden willst und einfach mittun möchstest, komm zu einer unserer Veranstaltungen oder melde Dich unter hallo@fremdewerdenfreunde.at. Wir freuen uns!

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Wir sind zum Projekt des Jahres nominiert

Von 17.-29. April findet die Integrationswoche in Wien statt, die mit der Verleihung des MigAwards am 17.4. startet. Dieser Abend ist für uns ein ganz besonderes Highlight, da wir als Projekt des Jahres nominiert wurden. Das macht uns stolz. Neben Fremde werden Freunde wurden auch viele andere, großartige Initiativen nominiert (Nominiert für den MigAward 2018). Wir freuen uns schon sehr auf die Preisverleihung und einen wunderbaren Abend unter vielen engagierten Menschen. Hier werden sicherlich  wieder viele neue und spannende Kontakte entstehen.

Integrationswoche zeigt Vielfalt

Die Integrationswoche 2018 steht ganz unter dem Motto Vielfalt. Fremde werden Freund hat sich dieses Jahr als Kooperationspartner gemeldet und dafür haben wir uns große Mühe gegeben ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Den Höhepunkt bietet (neben der Preisverleihung;) unser Festsalon am 28.4., mit dem wir eine hoffentlich spannende und Kontaktreiche Integrationswoche ausklingen lassen werden. An diesem Abend laden wir in den Freue Salon und wollen mit euch einen gemütlichen Abend bei guter Musik und kühlen Drinks verbringen.

Unsere Beiträge zur Integrationswoche 2018 findet ihr gesammelt hier.

Durch Miteinander tun zu Vielfalt

Das gesamte Programm der Integrationswoche ist, wie das Motto schon verrät, sehr vielfältig.  Und der Schlüssel für so ein abwechslungsreiches Programm liegt in der Kooperation von vielen verschiedenen Akteuren, die gemeinsam die Vielfalt und das Engagement in dieser wunderbaren Stadt sichtbar machen wollen.  Das miteinander tun steht im Vordergrund. Gemeinsam wird organisiert und gezeigt, was diese Stadt zu bieten hat. Wir freuen uns sehr, ein Teil dieses 10 tägigen Spektakels sein zu dürfen, wir freuen uns auf spannende Veranstaltungen, viele neue Kontakte und ganz besonders auf euch!

Das gesamte Programm der Integrationswoche 2018 gibt’s hier.

 

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Informationsabend Asylrecht

Schwerpunkt Negative Entscheidungen

Verwirrende und sich ändernde Gesetzeslagen im Asylrecht führen dazu, dass Ehrenamtliche bei der Unterstützung von Betroffenen im Asylverfahren schnell den Überblick verlieren. Deshalb organisieren wir gemeinsam mit Caritas Kompa am 26.4. einen Informationsabend speziell zum Thema:

Asylrecht Neu mit Schwerpunkt negative Entscheidungen

Beim Infoabend zum Thema „Asylrecht mit Schwerpunkt negative Entscheidungen“ gibt es die Möglichkeit, offene Fragen mit der Asylrechtsexpertin der Caritas Wien, Katrin Hulla, zu besprechen.

  • Was tun, wenn Schützlinge negative Entscheidungen bekommen?
  • Was bedeutet das?
  • Wie funktioniert die 2. Instanz?
  • Gibt es überhaupt Möglichkeiten, etwas zu tun?

Diesen Fragen und anderen können wir uns an diesem Abend in aller Ruhe widmen.

Wir freuen uns sehr auf einen informativen Abend im Freunde Salon und bitten um Anmeldung unter: hallo@fremdewerdenfreunde.at

 

Am 26.April, um 18:30

Im Freunde Salon, 9,Garnisongasse 11

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Die Sprache(n) der Fremden/Freunde

Sandra Radinger

In meiner Diplomarbeit (2016), die ich mittlerweile schon auf mehreren Konferenzen präsentieren durfte, untersuchte ich die Interaktion zwischen Geflüchteten und ansässigen Wiener*innen aus sozio-linguistischer Perspektive. Die Frage war, wie und mit welchen sprachlichen Ressourcen sich zunächst „fremde“ Personen verwenden, um miteinander zu kommunizieren und wie sie ihre Sprachen in diesem Miteinander erleben.

Mit Sprachtagebüchern und Interviews zu den Ergebnissen

Sechs Personen aus dem Kreis der „Fremde werden Freunde“ führten dazu ein Sprachtagebuch. Im anschließenden Interview teilten sie mit mir ihre Erfahrungen und Gedanken über die Rolle ihrer Sprachen in ihrem Leben. Nicht nur aufgrund der Aktualität des Themas „Mehrsprachigkeit“, sondern auch durch die Ergebnisse meiner Arbeit in Hinblick auf Handlungsfähigkeit und Sprachbewusstsein, sind die Einblicke in die Sprach(en)-Welt der „Fremde werden Freunde“ besonders interessant für die Forschung:

Zunächst verdeutlichen die Ergebnisse, dass Menschen, die in der Organisation aktiv mitarbeiten, bereits durch ihr Mitmachen eine Message nach außen abgeben. Im Diskurs um die „Flüchtlingskrise“, positioniert man sich durch dieses Handeln deutlich. Handlung wird Sprache.

Durch Wille und Engagement wird eine Praxis des Miteinanders entwickelt, die „Fremde“ in „Freunde“ umdeutet.

Sandra Radinger

Begegnung fördert die sprachlichen Interaktion

Außerdem zeigte sich, dass „FwF“ einen Rahmen bietet, in dem man nicht bloß miteinander Sachen unternimmt, sondern auch miteinander neue Wege der sprachlichen Interaktion findet. Durch Wille und Engagement wird eine Praxis des Miteinanders entwickelt, die „Fremde“ in „Freunde“ umdeutet. Die Notwendigkeit des Willens zur Interaktion und dem daraus folgenden Engagement der Teilnehmer*innen scheint durch das bewusste Eintreten in den Raum des Miteinanders besonders hervorgehoben zu werden. In den Gesprächen zeigten die Teilnehmer*innen überwiegend hohes Bewusstsein über die Notwendigkeit von erhöhtem Investment an Zeit, Geduld, und Interesse am „fremden“ Gegenüber. Je nach Situation, Ziel und Beziehung der Beteiligten wird dieses Investment auch getätigt.

Mit geteilter Verantwortung zu erfolgreicher Kommunikation

Die Teilnehmer*innen agieren in mehrsprachigen Kontexten zum Beispiel als Übersetzer*innen, fragen gezielt nach der Bedeutung von Phrasen, geben dem Gegenüber Zeit sich auszudrücken und sprechen das Thema der Sprachwahl offen an. Durch Strategien wie diese, zeigen die Teilnehmer*innen ein hohes Bewusstsein über die geteilte Verantwortung einer erfolgreichen Kommunikation und auch die Bereitschaft diese aktiv zu übernehmen, bzw. einfordern.

Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass der Blick auf Sprach- und Interaktionsräume wie FwF, die Entwicklung von Sprachpraktiken fördern kann, die alle beteiligten als direkte Gesprächspartner*innen verstehen und ihnen die Würde und Handlungskraft als solche zugestehen.

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Pressekonferenz Menschenwürde Österreich

Der frühere Flüchtlingskoordinator Christian Konrad initiiert mit Ferry Maier und dem Verein „Österreich hilfsbereit“ die neue Plattform „Menschen.Würde.Österreich“. Gemeinsam mit ihnen, sowie Erika Pluhar und Helga Longin stellten wir, vertreten durch Ina Pervan-Al Soqauer die Pläne der neuen Plattform vor. Zur Pressekonferenz waren namhafte Journalisten und Medien erschienen.

Österreich braucht offensive und nachhaltige Maßnahmen in der Integrationsarbeit. Das zeigen zivilgesellschaftliche Initiativen, NGOs, zehntausende Einzelpersonen, Unternehmen uvm. durch ihr Engagement für geflüchtete Menschen Tag für Tag. Die neue Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ will diesem Engagement mehr Sichtbarkeit und Gewicht im öffentlichen Diskurs geben.

 

Engagement sichtbar machen

Wir freuen uns, bei der Pressekonferenz unsere Arbeit als Fremde werden Freunde vorstellen zu dürfen. Es gibt eine Vielzahl an Menschen, die sich täglich für ein besseres Zusammenleben engagieren. Die neue Plattform soll dieses Engagement sichtbar machen.

Wir als „Fremde werden Freunde“ setzten genau da an. Wir bringen Menschen in Kontakt, denn Kontakt schafft Vertrauen und hilft dabei Ängste abzubauen.

Für Integration und Inklusion braucht es viele von uns

– Ina Pervan-Al Soqauer

2015 haben wir, neben vielen anderen Engagierten, im Bereich der Integration gestartet. Wir sehen Inklusion und Integration als eine breite gesellschaftliche Aufgabe. Dafür braucht es mehr als Deutsch- und Wertekurse. Gesellschaftlich können wir es uns nicht leisten, nicht vom ersten Tag an zu integrieren.

Für Integration und Inklusion braucht es viele von uns, denn dabei geht es vor allem auch um gesellschaftliche Teilhabe, die Möglichkeit einen Beitrag leisten zu können, sich als Mensch angenommen zu fühlen und Begegnungen auf Augenhöhe zu erleben.

 

Miteinander und gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Orte der Begegnung und Engagement

Die vielen Menschen bei Fremde werden Freunde engagieren sich um

  • Menschen in Kontakt zu bringen,
  • miteinander zu tun,
  • das Miteinander in unserer Stadt zu stärken,
  • Räume für Begegnungen zu schaffen und
  • damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

 

Engagement muss niederschwellig und leicht möglich gemacht werden

Das soll durch Möglichkeiten des niederschwelligen Engagements erreicht werden. Gemeinsam Organisieren wir unterschiedliche Orte der Begegnung. Wie z.B. wöchentliche Schach-, Lauf- oder Tischtennisgruppen, Diskussionsabende oder Sprachcafes. Mittlerweile werden viele dieser Aktivitäten auch von Geflüchteten organisiert. Wir laden regelmäßig zu Salongesprächen in unseren Freunde Salon, den wir letzten Herbst eröffnet haben. Ein Salon für Miteinander und Zivilgesellschaft. Dieser wertvolle Raum wird von uns dazu genutzt, um gemeinsam zu diskutieren, Projekte und Ideen zu schmieden, gemeinsam weiter zu denken und Raum für Engagement zu bieten. Denn Ressourcen wie Räume sind dafür wichtig. Vor kurzen haben wir ein Freiwilligenprogramm für Unternehmen gestartet. Dabei geht es darum, das Freiwilligenengagement von MitarbeiterInnen in Unternehmen zu steigern und mit ihnen Orte der Begegnung in Unternehmen zu schaffen. Damit sollen mehr Personen erreicht werden, die sich für Miteinander einsetzten und Geflüchtete Kontakte zu möglichen Arbeitgebern aufbauen.

 

Zivilgesellschaftliches Engagement als Schutz für Sozialen Frieden

Das alles klingt nach Spaß und Freunde. Ja, das ist es auch. Miteinander ist Spaß und Freude und notwendig für jede/n von uns. Aber es hat auch einen bestimmten Zweck. Es geht darum Menschen zusammen zu bringen, damit jede/r ganz einfach dazu kommen kann, mitmachen kann, selbst ins Tun kommen kann. Dh. wir gehen den Weg ganz bewusst weg vom Helfen, hin zu Empowerment und zum gemeinsamen Tun. Wir sehen zivilgesellschaftliches Engagement, egal ob bei Einheimischen, Zugewanderten oder Geflüchteten, als Schutz für sozialen Frieden.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen wir alle miteinander Verantwortung.

-Ina Pervan-Al Soqauer

Bei uns schließen sich laufend neue Menschen an. Umso mehr freut es uns, dass die Plattform Menschen.Würde.Österreich unseres und noch viel mehr Engagement sichtbar macht und Menschen darin bestärken wird, sich anzuschließen und auch zu tun. Denn: wir sind viele.

Um die Allianz Menschen.Würde.Österreich zu unterstützten und das viele Engagement sichtbar zu machen, findet ihr auf folgender Seite Infos sowie eine Unterstützungserklärung: www.mwoe.at

 

Fotos: österreich hilfsbereit/Roland Rudolph

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#Miteinander im Alsergrund

Letzten Herbst haben wir mit unserem Salon für Zivilgesellschaft in der Garnisongasse, im 9. Bezirk, ein wunderbares Zuhause gefunden. Fremde werden Freunde ist seit 2015 zu einem breiten Netzwerk aus unterschiedlichsten Akteuren herangewachsen. Wertvolle Kooperationen mit anderen Initiativen, Unternehmen, staatlichen Einrichtungen und vor allem ganz, ganz vielen Privatpersonen sind seither entstanden und machen die Breite und Vielfalt dieser Initiative aus. Fremde werden Freunde lebt vom Kontakt zwischen einzelnen Menschen, vom Austausch und vom Miteinander. Deshalb verwundert es auch wenig, dass wir seit unserem Einzug im Alsergrund drauf und dran sind, unsere Nachbarn kennen zu lernen und dieses schöne Grätzel nach und nach zu erschließen. Um aus Fremden Freunde zu machen, versteht sich.

Ohne Vernetzung funktioniert unser #Miteinander nicht.  Ein wichtiger Teil unserer Arbeit, ist es viele Gespräche zu führen. Wir erzählen, wie wir tun, wie wir durch #Miteinander das #Miteinander stärken und welche Möglichkeiten es gibt mitzutun, um gemeinsam wachsende Kreise zu ziehen. Dazu gehört eine besonders gute Vernetzung in unserem Grätzel. Am Alsergrund hat #Miteinander einen hohen Stellenwert. Gemeinsam mit unserer Bezirksvorsteherin Martina Malyar und Bezirksrat Norbert Doubek haben wir über eine starke Verankerung von Fremde werden Freunde im Bezirk gesprochen.

Besonders gefreut haben wir uns über die Einladung zum Regionalforum, wo wir die Möglichkeit bekommen Fremde werden Freunde vorzustellen. Es ist wirklich schön, so überaus freundlich im Bezirk willkommen geheißen zu werden und wir freuen uns sehr auf noch viele weitere, spannende Bekanntschaften. Denn es geht nur miteinander.

 

Möchtest auch du zu mehr Miteinander beitragen? [Hier findest du 8 Ideen] wie du uns unterstützen kannst.

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